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SEAWOLVES ringen Jena nieder

Die ROSTOCK SEAWOLVES feierten gegen Science City Jena dank einer starken ersten Halbzeit einen hart erkämpften 89:79-Sieg vor 4.074 Zuschauern in der StadtHalle Rostock und beendeten damit ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie. Die Wölfe führten das gesamte Spiel über und hatten sechs Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute. Bei den Thüringern kam Joe Wieskamp auf 32 Zähler. Die SEAWOLVES kletterten nach diesem Erfolg auf den 10. Tabellenplatz in der easyCredit Basketball Bundesliga.

ROSTOCK SEAWOLVES gegen Science City Jena 89:79 (46:33)

Die Gastgeber starteten konzentriert ins Spiel. Am defensiven Ende zwangen sie den Aufsteiger von der Saale zu schlechten Würfen und Fehlern, auf der offensiven Seite fanden die Wölfe früh ihren Rhythmus. Lukasz Kolenda traf in der 5. Minute einen Dreier zum 14:2. Diese Führung sollte der Grundstein sein, auf dem die das Rostocker Kollektiv seinen 15. Saisonsieg errichtete.

Infolgedessen behielten die Hausherren auch im zweiten Abschnitt den Vorsprung bei. Owen Klassen dunkte zwei Mal spektakulär. Kapitän Sid-Marlon Thies verwandelte einen Distanzwurf zum 36:25. Als Phil Greene IV einen weiteren Dreipunktewurf einnetzte, waren die Rostocker auf 14 Zähler enteilt (41:27, 18. Min) – und konnten einen komfortablen Vorsprung in die Halbzeit bringen.

Jena startete besser in die zweite Halbzeit. Nach einem 9:2-Lauf trennten beide Teams lediglich sechs Zähler (48:42, 23. Min), ehe Kassim Nicholson aus der Ecke traf. Die Jenaer blieben in Schlagdistanz, doch die Wölfe wussten ihr Revier mit smarter Offensive und griffiger Verteidigungsarbeit zu behaupten. Als Joe Wieskamp zwei Dreier traf (61:55, 27. Min), blieben die Wölfe kaltschnäuzig und zogen wieder davon. Ein Dreier von Theis und Treffer von der Freiwurflinie durch DeAndre Lansdowne wie auch Kolenda sorgten für Zwölf-Punkte-Polster zu Beginn des Schlussviertels (73:61).

Im Schlussviertel wirkte es so, als legten beide Teams an Physis und Intensität weiter zu. Nach fünf gespielten Minuten in diesem Viertel hatten beide zusammen nur elf Zähler (6:5) erzielt. Die Schlussphase lief offensiv wieder besser für beide Teams. Dennoch: Ein Layup von Lansdowne sowie zwei Dreier von Kolenda und Greene IV entschieden letztlich die Partie zugunsten der Rostocker.

Stimmen zum Spiel

Przemyslaw Frasunkiewicz (Head Coach Rostock): „Wir haben von Anfang bis zum Ende geführt. Wir haben sehr gut organisierte Verteidigung gespielt. Wir haben nicht viele Fehler begangen und haben einige schwere Würfe getroffen. Wir haben Widerstandsfähigkeit gezeigt und sind nicht auseinander gebrochen. Wir haben unsere Würfe auch in Drucksituationen getroffen, z.B. als Jena bis auf sechs Zähler dran war. Das hat mir sehr gefallen. Leider haben wir einige Spieler aufgrund von Verletzungen verloren. Da müssen wir abwarten, wie es sich entwickelt und ob sie für Vechta wieder gesund sind.“

Mike Taylor (Head Coach Jena): „Gratulation und Respekt an Rostock. Sie haben sehr gut gespielt. Ihre physische Verteidigung hat uns früh vor Probleme gestellt. Bei uns hatten einige Spieler herausragende Leistungen, insbesondere Joe (Wieskamp) war ausgezeichnet heute. Keith (Braxton), Jack (Pagenkopf) und einige weitere Spieler haben heute sehr hart gespielt. Uns fehlten die Treffer, um gefährlich zu werden. Mir hat der Einsatz meiner Mannschaft gefallen. Wir haben im Laufe des Spiels gut reagiert und haben haben gekämpft. Heute hat es auswärts nicht gereicht. Wir entwickeln uns in die richtige Richtung. Ich bin stolz auf meine Spieler.“

So geht’s weiter

Am Freitag (08.05.) sind die ROSTOCK SEAWOLVES in Vechta zu Gast. Spielbeginn bei den Niedersachsen ist um 20:00 Uhr, live auf DYN. Das letzte Heimspiel der Hauptrunde findet am Sonntag (10.05.) um 16:30 Uhr gegen die Veolia Towers Hamburg in der StadtHalle statt, präsentiert vom VW Autohaus Rostock. Tickets für diese Partie sind online erhältlich auf tickets.seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Statistiken zum Spiel

Nach vier Spielen in Folge mit einer Feldwurfquote jeweils unter 35 Prozent trafen die SEAWOLVES gegen Jena wesentlich besser: 48 Prozent ihrer Feldwürfe landeten im Korb der Gäste.

Viertelstände (HRO-JEN): 23:13, 23:20, 27:28, 16:18

Punkteverteilung:

Rostock: Baggette (nicht eingesetzt), Crockett Jr. (4), Greene IV (11), Klassen (8), Kolenda (13), Lansdowne (10), Leuchten (4), Lockhart (4), Nicholson (17), Schwartz (12), Theis (6), Wulff (0).

Jena: Bank (4), Braxton Jr. (15), Carter (2), Christen (4), Franklin (2), Herrera (2), Iroegbu (3), Krause (0), McNair (5), Pagenkopf (10), Wieskamp (32).