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Sieg gegen Berlin fest im Visier

Zwei ehemalige Wildcats in der Diesterweg-Sporthalle erwartet

Am Wochenende erwarten die Stralsunder Wildcats in einem ihrer letzten Heimspiele (es folgen nur noch 2) mit dem BBSC Berlin den aktuellen Tabellenletzten der Sparda 2. Liga Pro. Das Hinspiel konnte man bereits mit 3:1 für sich entscheiden. Entsprechend sollten die Gastgeberinnen als Favoriten in die Partie gehen. Wie Heimspielkoordinator Steffen Täubrich weiß, werde es den Berlinerinnen sehr schwer fallen, sportlich den Klassenerhalt zu realisieren. „Ganz besonders, weil es drei Absteiger geben wird“. Der BBSC blieb in dieser Saison bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück. Erst ein Sieg steht für das Team von Chefcoach Manuel Müller zu Buche.

Dennoch gibt es immer wieder Optionen, bei denen sich in fast aussichtslosen Situationen noch Chancen ergeben haben“ fügt Täubrich an und hat da mögliche Konstellationen im Sinn wie einen zusätzlichen Aufsteiger in die erste Liga, fehlende Aufsteiger aus den Ligen Süd und Nord sowie freiwillige Rückzüge. Deshalb erwarten die Sparkassen Wildcats am Samstag auch ein Team, dass alle Chancen auf dem Feld nutzen und die Zugehörigkeit zur Liga unter Beweis stellen möchte. „In solchen Situationen wachsen sie oft auch über sich hinaus“, ergänzt der Teammanager. Und auch Wildcats-Kapitänin Sabrina Dommaschke ist sich sicher: „Diese Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns keine einfache Aufgabe bevorsteht. Nur wenn wir unsere Stärken konsequent auf das Parkett bringen, werden wir unser Spiel durchsetzen können. Gelingt uns das nicht, besitzt das Team aus Berlin definitiv das Potenzial, uns zu fordern und den Zuschauern ein spannendes Duell zu liefern.“ Entsprechend wolle man sich wie auf ein Match mit einem Spitzenteam vorbereiten und dem Geschehen auf dem Feld den eigenen Stempel aufdrücken. Jede einzelne Spielerin auf und neben dem Feld müsse an die Leistungsgrenze gehen, so das einhellige Credo.

Die Partie gegen den BBSC ist gleichzeitig ein Wiedersehen mit zwei alten Bekannten. Mit Anna Lena Vogel und Maja Pahlke kommen zwei ehemalige Wildcats zurück in ihr „altes Wohnzimmer“. „Schön, euch wieder hier zu sehen – wenn auch diesmal auf der anderen Seite des Netzes“, freut sich Stralsunds Libera Luna Rumpel. Doch auch wenn man die beiden Ex-Wildcats herzlich begrüßen werde, Geschenke werden nicht zu vergeben sein. Steffen Täubrich ergänzt: „Eine überzeugende Leistung sind wir auch den vielen treuen Fans und Zuschauern schuldig“. Damit zielt er auf die beeindruckende Unterstützung des Heimpublikums ab. So verfolgten in den zurückliegenden beiden 3:0-Heimsiegen jeweils fast 500 Zuschauer das Geschehen. Auch an diesem Spieltag werden über 400 Fans erwartet. „Diese besondere Atmosphäre ist alles andere als selbstverständlich – und wir genießen sie in vollen Zügen“, betont Stralsunds Nummer 1.

Anpfiff in der Diesterweg-Sporthalle ist um 17 Uhr.