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Rot weißer, mit Harz beklebter Handball auf blauem Sporthallenboden

Sieg in letzter Sekunde

Empor bezwingt die zweite Mannschaft des SC DHfK Leipzig mit 33:32

Erfolg im Handball-Krimi. Die Handballer des HC Empor Rostock haben in buchstäblich letzter Sekunde ihr Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve des SC DHfK Leipzig mit 33:32 (16:16) gewonnen. Den Siegtreffer erzielte Julian Pratschner.

Die 735 Zuschauer in der ausverkauften Arena Tschaikowskistraße sahen eine über weite Strecken ausgeglichene Drittliga-Partie. Empor konnte sich Mitte der zweiten Halbzeit auf 26:20 und 27:21 absetzen. Maßgeblichen Anteil daran hatten Torhüter Leon Mehler, der 17 Bälle parierte, und Spielmacher Julian Pratschner, der geschickt die Fäden zog, seine Nebenleute gekonnt einsetzte und als vierfacher Torschütze glänzte.

Innerhalb von gut fünf Minuten schenkten die Hausherren den Sechs-Tore-Vorsprung her. Leipzig glich zum 27:27 aus. „Das ärgert mich. Da hatten wir ein paar dumme Fehler und Fehlwürfe“, sagte Trainer Nicolaj Andersson.

Der HCE-Coach nahm beim Stand von 32:32 vier Sekunden vor Schluss seine letzte Auszeit und stimmte seine Truppe auf den finalen Angriff ein, der von Julian Pratschner mit einem Sprungwurf aus neun Metern erfolgreich abgeschlossen wurde. In lediglich vier Sekunden einen Treffer zu erzielen, „muss man erst mal können“, meinte Andersson und konstatierte zufrieden: „Wir haben es geschafft.“

HC Empor Rostock: L. Mehler,Wetzel – Costa Dias 2/2, Meuser 7, Richter 2, Mamporia 2, Wittkopp, Schütze 1, Uhl, Funke 3/1, Pratschner 4, Gansau 2, Pechstein 3, Reichhardt 1, Lößner 6.

SC DHfK Leipzig: Schuhmann – Werner 8/3, Uhlig 7, Backofen 1, Schwock 5/1, Lenz 2, Schmitt 1, Brix 4, Schmischow 3/1, Pietrusky, Martyn 1.