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Stralsund Negativserie hÀlt weiter an

Ein paar gute Aktionen sind nicht genug: Wildcats bleiben ohne Punkte vor heimischem Publikum

Über 400 Zuschauer fanden am vergangenen Samstag einmal mehr den Weg in die Stralsunder Diesterweg-Sporthalle. Klares Ziel: die Wildcats von der TribĂŒne aus lautstark zum Heimspielerfolg pushen. Denn auch wenn die GĂ€ste vom TV Planegg-Krailling bis dato eine sehr gute Saison hinlegten, sind sie eben nicht unschlagbar. Dessen waren sich mit dem eigenen Hinrundenerfolg im RĂŒcken nicht nur die versammelten Fans bewusst. Auch das Team von Cheftrainer Kim Buchwald gab sich optimistisch. „Wir wollen den Favoriten Ă€rgern und zeigen, dass die Punkte in Stralsund nur schwer zu erspielen sind. DafĂŒr mĂŒssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein, unsere Chancen konsequent nutzen“, ließen die Mittelblockerinnen Vagele, Becher und Klemm noch am Tag zuvor wissen.

Der anwesende Fanblock wĂŒrde seine Wildkatzen jedenfalls maximal unterstĂŒtzen. Zumal ein Sieg unabhĂ€ngig vom Tabellenstand auch der Moral des Teams gut tun wĂŒrde. Immerhin musste es bereits fĂŒnf Spiele in Folge als Verlierer vom Platz gehen.

Doch die Negativserie sollte vorerst noch kein Ende haben. Drei gespielte SĂ€tze spĂ€ter sah man die EnttĂ€uschung nicht nur in den Gesichtern der Spielerinnen. „An den Fans hat es sicherlich nicht gelegen, dass die GĂ€ste die Punkte mit auf die Heimreise nahmen“, betont Heimspielkoordinator Steffen TĂ€ubrich und ergĂ€nzt: „Vielmehr stellten sich viele die Frage, wie das erste Spiel gewonnen werden konnte.“ Damit zielt er auf den 3:1-AuswĂ€rtssieg vom November an, mit dem die Stralsunderinnen auf den achten Tabellenplatz hochrĂŒckten.

Im RĂŒckspiel ließ Planegg-Krailling von Anfang an keinen Zweifel daran, dass es eine Revanche fĂŒr die Heimniederlage geben sollte. Das prĂ€sentierten alle GĂ€stespielerinnen in jeder Aktion. Dem hatten die Sparkassen Wildcats an diesem Tag leider wenig entgegen zu setzen. Im gesamten Spielverlauf gab es keine einzige FĂŒhrung innerhalb der SĂ€tze. Auch weil KapitĂ€nin Sabrina Dommaschke und Co. zu Beginn jedes Durchgangs stets einem deutlichen RĂŒckstand hinterher liefen.

Mit einigen guten Aktionen im Angriff und im Block fanden die Gastgeberinnen zwar zwischenzeitlich besser ins Spiel. FĂŒr mehr als einen ausgeglichenen Spielstand reichte es aber nicht. Teammanager TĂ€ubrich dazu: „In einigen Aktionen spĂŒrte man auch die lange Saison, die vielen Spiele und die gelegentlich geringen personellen Alternativen. So fehlten auch die Handlungsschnelligkeit und Dynamik in den Aktionen.“

Nun gilt es fĂŒr die Sparkassen Wildcats Stralsund möglichst schnell die Batterien aufzuladen und den Fokus auf die bevorstehenden Spiele zu legen. Eines haben sich die Spielerinnen fest vorgenommen, weiß TĂ€ubrich: „Die Niederlagenserie muss schnellst möglich durchbrochen werden.“ In knapp zwei Wochen geht es zum aktuellen Tabellensechsten, den DSHS SnowTrex Köln.