Am Freitag (08. Mai) um 18:30 Uhr treten die ROSTOCK SEAWOLVES auswärts bei RASTA Vechta im vorletzten Spiel der regulären Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga an. Als Tabellenzwölfter sind die Wölfe auf einen Sieg in fremdem Revier angewiesen, wollen sie ihre Chancen auf die Play-Ins weiter am Leben halten. DYN überträgt das Nordduell live ab 18:15 Uhr.
Laut Tabellenrechner der BBL können die SEAWOLVES bei optimalem Verlauf und Straucheln der Konkurrenz noch den siebten Tabellenplatz erreichen, im schlimmsten Fall stürzen sie auf den 14. Rang ab. Die Glaskugel der Liga attestiert den Rostockern eine 38%ige Wahrscheinlichkeit, noch einen Play-In-Platz zu erreichen. Vechta hingegen hat eine 92%ige Chance, dass sie auch nach der Hauptrunde weiterspielen.
Die Formkrise der Wölfe – nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen – gehört der Vergangenheit an. Den Biss, den sie im letzten Heimspiel gegen Jena als Rudel gezeigt haben, gibt die Richtung vor: Sie wollen in den verbleibenden beiden Partien gegen Vechta und Hamburg (10.05., 16:30 Uhr in Rostock) noch einmal alles auf dem Parkett lassen, um die Saison bestmöglich zu beenden – und mit etwas Glück zu verlängern.

Dass es gegen die offensivstarken Niedersachsen – zweitbeste Offensive der Liga (90,1 Pps) – nicht einfach wird, hat bereits das Hinspiel im November gezeigt. An seiner ehemaligen Wirkungsstätte fuhr Vechta-Coach Christian Held nach vier Niederlagen in Serie einen umkämpften 91:87-Sieg in Rostock ein. Alonzo Verge, aktuell mit 18,4 Punkten pro Spiel zweitbester Scorer der Liga, kratzte damals für Vechta mit 30 Punkten, zehn Assists und acht Rebounds an einem Triple-Double.
Die SEAWOLVES sind also gewarnt ob der offensiven Power, die ihnen am Freitag entgegenschwappt. Zuletzt hatte RASTA den FC Bayern auswärts am Rande einer Niederlage (88:90). Zudem weisen sie als Team mit 37,9 Prozent die beste Dreierquote der Liga auf (Rostock: 32,7%; 13.).
„Wir sind als Mannschaft froh, dass wir in der Situation sind, immer noch um die Postseason zu kämpfen an den letzten beiden Spieltagen. Trotz der vielen Ausfälle und Verletzten, die wir zuletzt zu beklagen hatten, hat die Mannschaft eine großartige Resilienz gezeigt und sich im letzten Spiel gegen Jena mit einem Sieg belohnt. Jetzt heißt es, nochmal alle Kräfte zu bündeln für die letzten beiden Saisonspiele“, sagt Coach Przemyslaw Frasunkiewicz. „In Vechta treffen wir auf eine der effektivsten Offensiven der Liga um ihren Star-Spieler Alonzo Verge. Es wird nicht einfach. Wir müssen ab der ersten Sekunde physisch dagegenhalten und Verge das Leben schwer machen. Wir müssen schauen, wie viele Spieler wir mit welchen Kräften zur Verfügung haben und – auch im Hinblick auf das Spiel am Sonntag – entsprechend unseren Gameplan gestalten.“
Über 30 SEAWOLVES-Fans werden am Freitag im RASTA Dome vor Ort sein, um ihr gegen Vechta lautstark zu unterstützen, wenn es heißt: Verlieren verboten!
PM Rostock Seawolves
