Die ROSTOCK SEAWOLVES haben ihr Saisonziel Playoffs weiterhin fest im Blick. Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen in Folge gegen Chemnitz und Berlin wollen sie am Sonntag (29. MĂ€rz, 15:00 Uhr) in Frankfurt zurĂŒck in die Erfolgsspur. Das Duell gegen die SKYLINERS wird ab 14:45 Uhr live auf DYN ĂŒbertragen und von Paul Gudde kommentiert.
Auch fĂŒr die SĂŒdhessen ist das Aufeinandertreffen mit den Rostockern richtungsweisend. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge steht das Team von Coach Klaus Perwas auf dem 13. Tabellenplatz mit zehn Siegen aus 25 Partien. Zuletzt hatten die Frankfurter das Nachsehen gegen Bamberg (61:84), Oldenburg (73:79) und Ludwigsburg (65:97).
Siege gegen direkte Konkurrenten zĂ€hlen in der Schlussphase der Saison bekanntlich doppelt. Angesichts der aktuellen Tabellenkonstellation â die Rostocker sind Neunter â und der Tatsache, dass die Hauptrunden-Spieltage immer weniger werden, könnte man dieses Aufeinandertreffen auch gut und gerne als ein Vier-Punkte-Spiel bezeichnen.

Zuletzt mussten die Frankfurter auf US-Guard Logan Johnson (6,4 Punkte, 3,0 Assists und 4,0 Rebounds pro Spiel) verletzungsbedingt verzichten, auch Center Jaedon LeDee (17,9 PpS, 9,5 RpS) wird schmerzlich vermisst. Der US-Amerikaner kehrte nach der LĂ€nderspielpause Ende Februar nicht aus der Heimat zurĂŒck. Seitdem haben die SKYLINERS nur eines von vier Spielen siegreich gestalten können. Dennoch bleiben die Frankfurter brandgefĂ€hrlich. Schon im Hinspiel in Rostock zu Beginn dieses Jahres erkĂ€mpften sich die SEAWOLVES einen 82:77-Sieg.
âDas AuswĂ€rtsspiel in Frankfurt ist fĂŒr uns sehr wichtig im Kampf um die Playoffs bzw. Play-Ins, da wir mit den SKYLINERS auf einen direkten Konkurrenten um diese PlĂ€tze treffen. Frankfurt ist ein sehr gut gecoachtes Team von Klaus Perwas; sie sind exzellent eingestellt auf ihre Gegner. Es ist nicht einfach, in Frankfurt zu spielen. Am Sonntag um 15:00 Uhr werden viele Zuschauer erwartet. Wir mĂŒssen sehr konzentriert starten, um das Publikum nicht ins Spiel kommen zu lassen. Es wird auch wichtig sein, den Ball gut zu bewegen gegen eine aggressive und sehr variable Frankfurter Verteidigungâ, sagt Coach Przemyslaw Frasunkiewicz.
FĂŒr die Rostocker gilt es, die vermeidbare Niederlage bei ALBA Berlin vom vergangenen Freitag vergessen zu machen bzw. Lehren daraus zu ziehen. Erstmals ĂŒberhaupt hatten die Wölfe einen 21-Punkte-Vorsprung verspielt und mussten sich mit 85:89 geschlagen geben. Bereits beim AuswĂ€rtsspiel in Bonn im Januar lagen die Norddeutschen mit 20 ZĂ€hlern vorn, konnten letztlich noch einen knappen 81:77-Sieg im Rheinland ins Ziel bringen. Gerade im Kampf um ein Ticket fĂŒr die Playoffs mĂŒssen enge Spiele gegen direkte Konkurrenten gewonnen werden, um das Saisonziel zu aus den Augen zu verlieren.
PM Rostock Seawolves
