Die Sparkassen Wildcats Stralsund bleiben konsequent auf der Erfolgsspur. Am Sonntag setzte sich das Team um Kapitänin Sabrina Dommaschke im Regionalpokal gegen die Teams vom Wiker SV und von Grün-Weiß Eimsbüttel ohne Satzverlust durch und marschiert damit weiter in Richtung DVV-Pokal-Achtelfinale.
Für die Stralsunderinnen hat der nationale Wettbewerb seit jeher eine besondere Bedeutung. Schließlich ergibt sich hier immer wieder die Möglichkeit, sich mit höherklassigen Teams zu messen. Ein weiterer Pluspunkt: Alle Akteurinnen können schon zu Beginn der Liga ausreichend Wettkampfpraxis sammeln und als Team zusammenwachsen. Deshalb sei vor der Saison als Minimalziel auch das Erreichen des Achtelfinals ausgegeben worden, betont Wildcats-Teammanager Steffen Täubrich. "Nach den Erfolgen im VMV Pokal und im Regionalpokal fehlt nun nur noch ein Schritt, um dieses zu erreichen."
Als Favorit und mit voller Überzeugung ging es für die Auswahl von Chefcoach Kim Buchwald in der Amtssporthalle Stralendorf in die Begegnungen mit den Vertretern aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Im Halbfinale gegen die Drittligistinnen vom Wiker SV ließen die Wildcats zu keiner Zeit Zweifel am Ausgang des Spieles aufkommen. Unter den Augen der 25 mitgereisten Fans beeindruckten sie besonders mit ihren druckvollen und raffinierten Aufschlägen sowie mit ihren starken Angriffen über die Mitte. Erfreulich auch: Alle eingesetzten Spielerinnen konnten ihr Potential unter Beweis stellen. Zwar wehrten sich die Rand-Kieler tapfer und freuten sich über jeden Punkt, den deutlichen 2:0-Sieg (21:16, 21:14) konnten sie aber nicht verhindern.
Parallel setzten sich die Hamburgerinnen vom SV Grün-Weiß Eimsbüttel, ihres Zeichens Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord, gegen Gastgeber MSV Pampow deutlich mit 25:10 und 25:15 durch. Für die Wildcats kein Grund zur Sorge. Schließlich galten sie auch in der bevorstehenden Partie als Favoritinnen. Die Grün-Weißen um Cheftrainer Holger Schlawitz hatten zwar eine beeindruckende Saison zurückgelegt. Doch für die Wildcats traf das genauso zu. Auch verlief für sie die neue Spielzeit bereits überaus erfolgreich. Mit 3 Siegen aus 4 Spielen konnten Sabrina Dommaschke, Tara Fröhlich, Junora Vagele und Co. schon jede Menge Selbstbewusstsein tanken.
Und genau so ging das Team vom Sund ins Finale des Regionalpokals, welches in drei Gewinnsätzen ausgetragen wurde. Von Beginn an zeigten die Wildcats ein gewohnt druckvolles Spiel. Das begann mit den Aufschlägen und ging mit wuchtigen Angriffen weiter. Annahme, Block und Abwehr bildeten eine stabile Grundlage für die schnelle Führung. Dass die Satzergebnisse nicht noch deutlicher ausfielen, lag in erster Linie daran, dass die Hamburgerinnen eine starke Abwehrleistung zeigten. Gleichzeitig fehlte den Wildcats teilweise noch die nötige Präzision bei ihren Angriffen. Da landeten die Bälle schon Mal ohne Not neben oder hinter der Linie und somit direkt auf dem Zettel der Grün-Weißen.
Am Ausgang änderte das jedoch nichts. Endstand: 3:0 (25:19, 25:18, 25:11). "Das Team hat gezeigt, welches Potential in ihm steckt. Das macht auch Lust auf Mehr", freut sich Teammanager Täubrich. Nun geht es für seine Volleyballerinnen wie geplant in die nächste Runde – die Qualifikation für den DVV-Pokal. Am Nachmittag des 25.10. kommt das zweite Team des BBSC Berlin in die heimischen Diesterweg Sporthalle. Auch in dieser Begegnung wird Stralsund als Favorit gehandelt. Doch natürlich geht es nicht ohne Fans. Somit gilt: Die Halle voll machen und mit ordentlich Stimmung die Sparkassen Wildcats zum Erfolg jubeln. Bei einem Sieg stünden sie schließlich im angestrebten DVV-Pokal-Achtelfinale. Da wartet dann mit Schwarz-Weiß Erfurt ein Team aus der ersten Bundesliga.
red