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Sturm am Muldestausee: KUK Schwerin zeigt starke Teamleistung

Starke mannschaftliche Geschlossenheit in allen Bootsklassen (Foto: KuK Schwerin)

Wind, Regen und extremer Wellengang lassen Regatta-Wochenende zur Bewährungsprobe werden

Das anspruchsvolle Regatta-Wochenende auf dem Friedensdorfer Muldestausee (Sachsen-Anhalt) hat den jungen Sportlerinnen und Sportlern des Kanu- und Kleinsegelvereins Schwerin alles abverlangt. Böiger Wind und extremer Wellengang führten zu zahlreichen Kenterungen, Rettungseinsätzen und wetterbedingten Rennabsagen. Umso beachtlicher sind die Leistungen des Schweriner Nachwuchses auf dem Wasser einzuordnen.

Besonders für zwei Schweriner Talente sollte es perfekt laufen. Levente Varga und Merle Wendt zeigten sich von den Elementen völlig unbeeindruckt und lieferten im Einer-Kajak eine makellose Performance ab. Ausnahmslos sicherten sie dich in jedem ihrer gestarteten Rennen den ersten Platz. Somit steuerten die beiden Schüler den Großteil zur starken Edelmetall-Ausbeute des Vereins bei.

Wie breit das Schweriner Team aufgestellt ist, unterstrichen auch Marten Popp und Luca Maurice Oschee. Beide bewiesen echten Teamgeist und glänzten in den verschiedenen Bootsklassen mit konstant vorderen Platzierungen. So fuhren sie im K4 nach einem packenden Rennen auf einen hervorragenden zweiten Platz. Auch im Einer-Kajak sowie gemeinsam im Zweier (K2) trotzten sie den harten Bedingungen und sicherten sich souverän die Tickets für die hart umkämpften Endläufe.

Insgesamt sammelte das Schweriner Team am Wochenende eine beeindruckende Ausbeute von fünf Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen. Silvio Wilk, Pressewart Kuk Schwerin sieht darin eine Bestätigung der engagierten Nachwuchsarbeit an der Basis. "Hinter diesen tollen Erfolgen steht eine fundierte Ausbildung am Schweriner See. Dass die Jugendlichen selbst bei solchem Extremwetter die Nerven behalten, mannschaftlich geschlossen agieren und technisch sauber fahren, ist dem hervorragenden und fachlich versierten Trainerteam zu verdanken. Mit viel Leidenschaft, Geduld und dem richtigen Blick für Details formt es die Sportlerinnen und Sportler von morgen", so der Vereinsvertreter.

sw/red

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