Ein Wochenende voller Teamgeist, Spannung und besonderer Momente erlebten die Teilnehmer:innen des SH Cup Final Four in Kiel und Rendsburg. Für das CJD Rostock sollte das Wochenende dabei mit einem besonderen Erfolg enden: Das Team aus Rostock sicherte sich den Sieg im Final Four. Betreut wurde die Mannschaft von Dirk Guddat, Trainer des Olympischen Ruderclubs Rostock (ORC).
Gemeinsam mit der Deutschen Ruderjugend (DRJ) ging es für die vier Schulmannschaften nicht nur um schnelle Zeiten auf dem Ergometer, sondern auch um Gemeinschaft, neue Erfahrungen und jede Menge Spaß.
Gemeinsamer Start in Kiel
Am Freitag, den 4. September, trafen sich die Teilnehmer:innen am Nachmittag in der Jugendherberge Kiel. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und dem gemeinsamen Abendessen blieb noch Zeit für erste kleine Wettkämpfe – diesmal allerdings an der Tischtennisplatte. Die Vorfreude auf das bevorstehende Final Four war bei allen spürbar.
Am Samstagmorgen machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg nach Rendsburg. Am Bootshaus des Rendsburger Rudervereins wartete bereits Christian Müller-Wulf, Projektverantwortlicher des Final Four.
Wenn das Wetter den Plan bestimmt
Eigentlich sollte der Vormittag mit Schnupperrudern auf dem Wasser beginnen. Doch das Wetter hatte andere Pläne. Regen und Sonne wechselten sich ab, dazu wehte ein kräftiger Wind. Selbst die internationalen Achter, die sich bereits auf den SH Netz Cup vorbereiteten, mussten nach kurzer Zeit wieder anlegen.
Auch die Helfer:innen des Rendsburger Rudervereins rieten davon ab, mit den Kindern aufs Wasser zu gehen. Sicherheit ging vor – und so wurde kurzerhand umgeplant. Statt im Boot verbrachten die Teilnehmer:innen den Vormittag bei Gesellschaftsspielen.
Die Enttäuschung über das ausgefallene Schnupperrudern hielt allerdings nicht lange an. Denn plötzlich stand ein ganz besonderer Besuch vor der Tür: die Mannschaft des Deutschland-Achters. Die Athleten nahmen sich Zeit für die jungen Ruder:innen, verteilten Autogramme und standen für gemeinsame Gruppenfotos zur Verfügung. Ein echtes Highlight für die Nachwuchsruder:innen.
250 Meter voller Spannung
Am Mittag ging es weiter zum Eventgelände des SH Netz Cup. Auf der großen Bühne waren die Ergometer bereits aufgebaut. Nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es noch einmal Kräfte sammeln, bevor um 16:20 Uhr der erste Lauf gestartet wurde.
Den Auftakt machten Hamburg und Ratzeburg. In einem denkbar knappen Rennen setzte sich Ratzeburg mit gerade einmal 0,5 Sekunden Vorsprung durch.
Im zweiten Lauf trafen Schleswig und Rostock aufeinander. Das von Dirk Guddat betreute Team des CJD Rostock zeigte eine starke Leistung und sicherte sich mit 2,5 Sekunden Vorsprung den Einzug ins Finale.
Damit war klar: Hamburg und Schleswig kämpften im kleinen Finale um Platz drei, während Rostock und Ratzeburg um den Gesamtsieg fuhren.
Im Rennen um Bronze konnte sich Hamburg mit 3,7 Sekunden Vorsprung gegen Schleswig durchsetzen. Im großen Finale wurde es noch einmal richtig spannend. Rostock und Ratzeburg lieferten sich ein enges Rennen über 250 Meter.
Am Ende hatte Rostock mit 1,8 Sekunden die Nase vorn. Damit sicherte sich das CJD Rostock den Sieg im SH Cup Final Four. Ein großartiger Erfolg für die jungen Sportler:innen und ihren Trainer Dirk Guddat vom Olympischen Ruderclub Rostock.
Große Bühne, große Freude
Um 18:20 Uhr durften schließlich alle vier Mannschaften noch einmal auf die große Bühne. Moritz Petri (Präsident des Deutschen Ruderverbandes) und Siegfried Kaidel (Ehrenvorsitzender des Deutschen Ruderverbandes) überreichten den jungen Sportler:innen ihre Medaillen und Urkunden.
Für das CJD Rostock war die Siegerehrung der krönende Abschluss eines erfolgreichen Wettkampftages. Der Sieg zeigte einmal mehr, was mit Einsatz, Teamgeist und guter Vorbereitung möglich ist.
Nach dem langen und aufregenden Tag ging es zurück zum Rendsburger Ruderverein. Dort wartete bereits Pizza auf die Teilnehmer:innen und Betreuer:innen. Gut gestärkt machte sich die Gruppe anschließend auf den Weg zurück zur Jugendherberge. Die meisten Kinder dürften an diesem Abend ziemlich müde, aber auch glücklich ins Bett gefallen sein.
Am Sonntagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Nach den abschließenden Worten der DRJ und einem gemeinsamen Gruppenfoto machten sich die vier Mannschaften auf den Heimweg.
Die Deutsche Ruderjugend gratuliert!
Herzlichen Glückwunsch an alle vier Klassen zu ihren tollen Leistungen, ihrem Einsatz und dem fairen Wettkampf! Ein besonderer Glückwunsch geht an das CJD Rostock und Trainer Dirk Guddat vom Olympischen Ruderclub Rostock zum Gewinn des SH Cup Final Four. Ein großes Dankeschön geht außerdem an alle Betreuer:innen und Lehrkräfte, die die Gruppen gemeinsam mit uns begleitet und betreut haben.
Beitrag: Olympischen Ruder-Club von 1956