"Das hat doch gepasst. So kann eine kurze Zusammenfassung von unserem ersten Spiel der Saison lauten", sagt Sven Hünerbein, TSG-Cheftrainer nach dem Ligaauftakt gegen den Plauer SV. Denn nicht nur der 35:18-Sieg stellte die Wismarer Oberligisten zufrieden. Auch das Interesse der Zuschauer im neuen "alten" Wohnzimmer der TSG machte Lust auf mehr. Sieben lange Jahre hatte man auf die Rückkehr ins eigene Wohnzimmer, also in die Stadthalle gewartet. Wegen eines Schwelbrands im Jahr 2019 sowie weiterer schwerwiegender Mängel musste die Sportarena in der Bürgermeister-Haupt-Straße komplett saniert werden.
Am Samstagabend fanden sich sogleich zahlreiche Fans auf der modernisierten Tribüne ein um ihr Team lautstark zu unterstützen. Der Anfang der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Nach 7 Minuten hatten beide Mannschaften fünf Zähler auf ihrer Habenseite. "Doch dann machten wir für 12 Minuten unser Tor dicht und konnten uns auf 11:5 absetzen", resümiert Coach Hünerbein. Dieser kleine Zwischenspurt brachte Sicherheit in das Spiel der Hansestädter. "Bis zur Pause konnten wir die Führung weiter ausbauen."
Mit einem soliden 17:9 ging es für die Gastgeber in die Kabinen. Kaum auf dem Feld zurück, ging es ähnlich konzentriert weiter. Sven Hünerbein dazu: "Auch die Umstellung der Gäste auf den 7. Feldspieler konnten wir beantworten und unser Vorsprung wuchs weiter an." Keinen Gang hätten seine Jungs zurückgeschaltet, freut sich der langjährige Coach. "Selbst eine doppelte Unterzahl konnten wir für uns entscheiden."
Mit dem Abpfiff jubelten TSG-Fans und -Spieler über die ersten beiden Pluspunkte der neuen Saison. Darauf ausruhen werde man aber nicht. "Die kommende Aufgabe wartet bereits an diesem Samstag in Neubrandenburg auf uns", schließt Hünerbein.
red