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WSC Rostock springt erfolgreich durch die DM – Ole Rösler löst EM-Ticket für Paris

Mit Edelmetall in mehreren Altersklassen, starken Auftritten der Nachwuchstalente und einer EM-Nominierung für Ole Rösler hat der WSC Rostock bei den Internationalen Deutschen Sommermeisterschaften im Wasserspringen in Berlin ein Ausrufezeichen gesetzt. Fünf Tage lang traf sich in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark die nationale Elite, um Titel, Medaillen und internationale Startplätze auszuspringen. Bereits zum […]

Rostocks Synchronpaar Ole Rösler & Espen Prenzyna gewinnt nach einer starken Serie an Sprüngen DM-Silber. (Foto: ZVG)

Mit Edelmetall in mehreren Altersklassen, starken Auftritten der Nachwuchstalente und einer EM-Nominierung für Ole Rösler hat der WSC Rostock bei den Internationalen Deutschen Sommermeisterschaften im Wasserspringen in Berlin ein Ausrufezeichen gesetzt. Fünf Tage lang traf sich in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark die nationale Elite, um Titel, Medaillen und internationale Startplätze auszuspringen.

Bereits zum Auftakt der Titelkämpfe gab es Grund zum Jubeln für den Rostocker Verein. Nachwuchsspringer Mahi sicherte sich den Deutschen Meistertitel vom 1-Meter-Brett der Junioren. Emily komplettierte das starke Abschneiden mit Bronze bei den Juniorinnen. Auch bei den Männern stand der WSC früh auf dem Podest: Das Synchronpaar Ole Rösler und Espen Prenzyna gewann Silber vom Turm und lieferte sich dabei ein hochklassiges Duell mit den Titelverteidigern Jaden Eikermann und Luis Avila Sanchez (Aachen/Berlin).

Dabei lagen Rösler und Prenzyna nach starken Leistungen im Vorkampf zunächst sogar vor den späteren Siegern. Auch im Finale führten die Rostocker lange das Feld an, ehe Eikermann und Avila Sanchez mit ihrem letzten und schwierigeren Sprung noch vorbeizogen. Mit 408,75 Punkten blieb für das Rostocker Duo die Silbermedaille. „Das hat Spaß gemacht“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm im Anschluss die hochklassigen Performances der beiden Duos. Und auch Espen Prenzyna zeigte sich nicht gänzlich unzufrieden: „Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir wollen sie schlagen, sie wollen uns schlagen. Aber wir haben eine freundschaftliche Beziehung und gönnen ihnen das.“

Überzeugend auf dem 1-m-Brett: Emily Steinhagen (rechts) belohnt sich mit Bronze bei den Juniorinnen (Foto: ZVG)

Für seinen Synchronpartner ging es dann auch am letzten Wettkampftag noch einmal in die Medaillenwertung. Im Finale vom 10-Meter-Turm zeigte Ole Rösler eine beeindruckende Serie und kämpfte bis zum letzten Sprung um den Titel. Mit starken 487,50 Punkten gewann der 18-Jährige die Silbermedaille hinter dem Aachener Eikermann (497,50). Zudem übertraf der Schützling von Bundesstützpunkttrainer Michail Sachiasvili deutlich die geforderte Norm für die Europameisterschaften. Bereits im Vorkampf hatte Rösler die EM-Anforderung geknackt und seine Ambitionen eindrucksvoll untermauert. Mit seiner Nominierung durch den Deutschen Schwimm-Verband gehört der Rostocker Athlet zu den lediglich sechs deutschen Wasserspringern im Männeraufgebot den WSC Rostock vom 31. Juli bis 16. August in Paris vertreten.

DM-Gold für Ex-Rostockerin Müller

Für die gebürtige Rostockerin Jette Müller (jetzt Dresdner SC 1898) endeten die Deutschen Meisterschaften ebenfalls mit Medeillenfreuden. Am letzten Sprungtag sicherte sich die 22-Jährige Bronze im Einzelwettbewerb vom 3m-Brett. Gold holte ihre Synchronpartnerin Lena Hentschel (Berliner TSC). Gemeinsam zeigte sich das Duo schon am Turnierbeginn in Bestform. Im 3m-Synchronspringen ließen sie nichts anbrennen und sicherten sich mit 292,83 Punkten deutlich den DM-Titel. Neben ihrem ehemaligen Trainingspartner Ole Rösler wird auch Müller bei der Europameisterschaft in Paris angreifen.

red

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