Beim Sommerempfang des Stadtsportbundes Schwerin sind 210 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler für ihre Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Sebastian Ehlers ehrte die Aktiven am 17. September gemeinsam mit Stadtpräsidentin Mandy Pfeifer und dem Stadtsportbund-Vorsitzenden Malte Burwitz. Insgesamt waren Sportlerinnen und Sportler aus 14 Disziplinen vertreten, die in der vergangenen Saison bei Deutschen Meisterschaften und internationalen Wettbewerben für zahlreiche Medaillen und Spitzenplatzierungen gesorgt hatten.
Zu den Geehrten gehörten unter anderem die erfolgreichen Ruderer der Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75. Daniel Illmann und Markus Vogel überzeugten sowohl im Einer als auch gemeinsam mit Kjell Lübbert und Sandor Drews im Doppelzweier und Doppelvierer. Bei der „World Rowing Masters“-Regatta im spanischen Banyoles hatten die Schweriner mehrere erste Plätze eingefahren. Auch Kraftsportler Albert Olomek setzte seine Erfolgsserie im Bankdrücken fort und gewann bei nationalen und internationalen Meisterschaften insgesamt vier Goldmedaillen.
Erfolgreich präsentierten sich zudem die Schweriner Boxer und Tänzerinnen. Der Boxclub Traktor Schwerin sammelte gleich acht Deutsche Meistertitel sowie weitere Medaillen. Julius Porthun vom Polizeisportverein Schwerin gewann zweimal Silber bei Deutschen Meisterschaften und hatte bereits bei den Junioren-Europameisterschaften in Portugal Bronze geholt. Die Hip-Hop-Formationen „Sparky Feet“ und „Shiny Steps“ erreichten bei den Deutschen Meisterschaften der „StreetDanceFactory“ die Plätze eins und zwei in zwei Altersklassen der Junioren-1-Kategorie.
Eine besondere Würdigung erhielt Steffi Küchenmeister. Sie wurde als „Trainerin des Jahres“ ausgezeichnet – ein Titel, den die Landeshauptstadt und der Stadtsportbund bereits zum elften Mal vergaben. Küchenmeister trainiert seit Jahren die Hip-Hop-Gruppen „Shiny Steps“, „Sparky Feet“ und „Funky Diamonds“ und begleitet ihre Tänzerinnen zu nationalen und internationalen Wettbewerben. Unter ihrer Leitung gelangen Deutsche Meistertitel, internationale Spitzenplatzierungen und sogar ein Weltmeistertitel. Neben den sportlichen Erfolgen wurde insbesondere ihr Engagement für Zusammenhalt, Vertrauen und die persönliche Entwicklung der jungen Tänzerinnen hervorgehoben.
Über den Nachwuchsförderpreis durfte sich Para-Leichtathletin Jenny Reimers freuen. Die 15-Jährige vom Verein der Freunde und Förderer der Mecklenburgischen Schule für Körperbehinderte Schwerin blickt auf ihr bislang erfolgreichstes Sportjahr zurück. Bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften in Erfurt gewann sie Gold im Kugelstoßen, Silber über 200 Meter und Bronze im Weitsprung. Bei den Deutschen Freiluftmeisterschaften in Dresden legte sie nach: Mit persönlicher Bestleistung von 7,04 Metern wurde Reimers Deutsche Meisterin im Kugelstoßen, holte zudem Gold im Weitsprung und Silber über 100 Meter. Mittlerweile trainiert sie teilweise beim Schweriner SC und gehört dem Landeskader der Para-Leichtathletik Mecklenburg-Vorpommerns an.
red (KI-Inhalt)