Insgesamt 40 Nationen aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Südafrika trafen sich in der slovakischen Hauptstadt Bratislava zur diesjährigen Olympic Hopes Regatta, einem Event, das sich in den letzten Jahren zu einer sehr hochwertigen Veranstaltung entwickelt hat. Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen 15 bis 17 Jahre messen sich hier im K1/C1 – jeweils innerhalb ihres Jahrgangs sowie jahrgangsübergreifend in den Mannschaftsbooten. "Schon viele Teilnehmer dieser Nachwuchsregatta haben sich später für Europa- und Weltmeisterschaften qualifizieren können", weiß Clemens Paarmann, Leiter des Bundesstützpunktes in Neubrandenburg.
Vom SC Neubrandenburg hatten sich die von Landestrainer Holger Steinhagen trainierten Athleten Paul Gimpel (Canadier Herren AK17), Jannick Voigt (Canadier Herren AK15), Pia Reichstein (Kajak Damen AK15) sowie Lotte Stuth (Canadier Damen AK15) qualifizieren können. Und alle kamen gut mit den Wettkampfbedingungen auf der Regattastrecke Zemník zurecht. Ihr Lohn: der Gewinn dreier Medaillen und weiterer hervorragender Platzierungen.
Reichstein legt über die 1000m vor, Gimpel legt mit Silber und Gold nach
Zur ersten Medaillengewinnerin aus Neubrandenburger Sicht wurde Pia Reichstein, die in ihrem Einerrennen über 1000m der AK15 Silber gewinnen konnte. Außerdem erkämpfte sie im „olympischen“ 500m-Finale einen sehr guten 4. Platz. SCN-Kanute Paul Gimpel legte nach und erkämpfte sich im C2 mit seinem Leipziger Zweierpartner Jonas Prehl über die 1000m ebenfalls Silber. Im abschließenden 5000m-Rennen der AK17 gewann der Sportgymnasiast sogar die Goldmedaille! Ganz zur Freude des SC Neubrandenburg und des Landeskanuverbandes. Auch die beiden Vier-Tore-Städter Lotte Stuht und Jannick Voigt können mit ihren gezeigten Leistungen zufrieden sein. So erreichten sie bei ihrem ersten Einsatz für eine deutsche Nachwuchsauswahl in ihren Einern jeweils das B-Finale.
"Bratislava zeigte sich wie gewohnt als hervorragender Gastgeber. Die Vor-Ort-Bedingungen waren fair für alle Starter. Wir gratulieren unseren Sportlern, die aus dieser Regatta weitere Motivation für die neue Saison nehmen können", so Verband und Verein. Bundesstützpunktleiter Paarmann fügt an: "Hoffentlich sehen wir sie bald wieder im internationalen Einsatz, vielleicht schon zur Junioren-EM/WM im kommenden Jahr oder erneut bei den Olympic Hopes."
cp/red