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Starke Bilanz in Krefeld: MV bestätigt seine Rolle als Ruderhochburg

Ob im Einer oder in den Großbooten: Mecklenburg-Vorpommerns Rudernachwuchs präsentierte sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U19 und U17 in starker Form und bestätigte den hervorragenden Ruf des Landes als Talentschmiede.

Eingestellt von MV-Sport.de
Silber für MVs Juniorinnen-Vierer ohne (Foto: ZVG)

Der Nachwuchs des Landesruderverbandes Mecklenburg-Vorpommern (LRV MV) hat bei den Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften in Krefeld eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. Die Athletinnen und Athleten aus den Leistungszentren in Rostock, Schwerin, Stralsund, Ribnitz, Wolgast und Greifswald kehrten mit mehreren Medaillen und einer Vielzahl weiterer Spitzenplatzierungen zurück. Besonders die starken Ergebnisse in den Großbooten und Renngemeinschaften unterstrichen erneut die hohe Qualität der Nachwuchsarbeit im Nordosten.

Für die größten Erfolge in der U19-Klasse sorgte Max Mützelburg vom Olympischen Ruderclub Rostock. Auf dem Elfrather See gewann er den deutschen Meistertitel im Achter und holte gemeinsam mit Friis Schirm vom Rostocker Ruder-Club zudem Silber im Vierer mit Steuermann. Schirm steuerte darüber hinaus den fünften Platz im Achter bei. Ebenfalls über Edelmetall durfte sich Maja Meerbach (Rostocker Ruder-Club) freuen, die im Doppelvierer Silber gewann und im Doppelzweier als Vierte nur knapp das Podium verpasste. Pepe Jonuscheit von der Schweriner Rudergesellschaft komplettierte die Medaillensammlung mit Bronze im Vierer mit Steuermann und einem fünften Rang im Achter. Weitere Finalplatzierungen erreichten unter anderem Ole Hodea und Leo Jacob (beide Schweriner Rudergesellschaft) sowie Miley Gallus vom Ribnitzer Sportverein.

Auch die U17-Talente sorgten für starke Schlagzeilen. Im Junioren-Einer feierte Mecklenburg-Vorpommern einen Doppelerfolg: Johann Schmidt vom Rostocker Ruder-Club sicherte sich den deutschen Meistertitel, Cedric Simonn von der Schweriner Rudergesellschaft gewann Silber. Charlotta Hornung (Ribnitzer Sportverein) ruderte im Juniorinnen-Einer zu Bronze. Einen weiteren Vize-Meistertitel errang der Juniorinnen-Vierer ohne Steuermann mit Greta Volgmann und Finna Kobel (beide Olympischer Ruderclub Rostock) sowie Myléne Ruf und Ylvi Hochleutner (beide Schweriner Rudergesellschaft).

Hinzu kamen zahlreiche weitere Finalplatzierungen. Gleich vier Boote belegten den undankbaren vierten Rang, darunter der Junioren-Doppelzweier mit Mika Kiesewetter (Rostocker Ruder-Club) und Bosse Schallwig (Olympischer Ruderclub Rostock) sowie der Juniorinnen-Vierer mit Steuermann um Lara Tretschak (Stralsunder RC) und Athletinnen des Greifswalder RC. Auch der Junioren-Doppelvierer mit Steuermann mit Sportlern aus Schwerin und Stralsund schrammte nur knapp am Podest vorbei. Weitere Platzierungen unter den besten Zwölf rundeten das starke Gesamtergebnis ab.

Mit insgesamt zwei deutschen Meistertiteln, mehreren Silber- und Bronzemedaillen sowie zahlreichen Finalteilnahmen bestätigte der Landesruderverband Mecklenburg-Vorpommern seine Stellung als eine der führenden Nachwuchsadressen im deutschen Rudersport. Besonders das erfolgreiche Zusammenspiel der Vereine in den Renngemeinschaften zeigte, dass die enge Zusammenarbeit der Landesstützpunkte eine wichtige Grundlage für die anhaltenden Erfolge auf nationaler Ebene bildet.

Charlotta Hornung ruderte im Juniorinnen-Einer zu Bronze. (Foto: ZVG)

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