Ostsee Rad Klassik Nachami eV - MV-Sport.de

Sprintcup auf der Rostocker Radrennbahn. Foto: Harald Schmitt

Bereits zum 9. Mal findet kommendes Wochenende in und um Rostock die Ostsee-Rad-Klassik, die unter der Schirmherrschaft von Andre Greipel steht, statt. Den Auftakt bildet das Live-Konzert mit Wenzel und Band im Rostocker Klostergarten am 30.08. um 20 Uhr. Das neue Programm „Wo liegt das Ende dieser Welt“ bringt die Lieder der neuen CD genauso wie die altbekannten Songs früherer Alben.

Am Samstag (31.08.19) wird es sportlich. Ab 13 Uhr wird auf der Rostocker Radrennbahn (Damerower Weg) der Ostsee-Preis der Steher ausgefahren. Bei den drei Läufen fahren die Radsportler (Steher) im Windschatten ihrer Schrittmacher auf den Motorrädern und erreichen auf der sehr schnellen Bahn in Rostock Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h – auf speziellen Rädern, die weder Freilauf noch Bremsen oder eine Gangschaltung haben. Neben Teams aus ganz Deutschland sind mit Stefan Lange aus Rostock und Robert Bolsmann aus Greifswald zwei Steher aus Mecklenburg-Vorpommern am Start.

Zwischen den Steherläufen werden zahlreiche Wettkämpfe des Sprintcups ausgetragen. Hier sind vor allem Nachwuchssprinter aus Deutschland am Start. Neben Informationen zur Bahn und den Sportarten wird auch Nachami e.V. an einem Stand über seine Projekte in Ostafrika berichten. Außerdem ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, um Spenden für die Durchführung der Veranstaltung wird gebeten.
Am Sonntag (01.09.) startet dann um 8 Uhr auf dem Parkplatz bei Grönfingers die „Tour für Afrika“. Im geschlossenen Feld auf abgesperrten Straßen fahren Radsportler auf Rennrädern eine 200-km-Runde durch Mecklenburg. Pausen sind in Rerik, Schwaan und Ribnitz-Damgarten. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Die Anmeldung geht auch noch kurzfristig im Internet (www.ostsee-rad-klassik.de) oder auf der Radrennbahn sowie am Start der Tour. Die Teilnehmer zahlen ein Sattelgeld von 79 €.

Die Tour für Afrika am Rostocker Stadthafen.   Foto: Harald Schmitt

Die Erlöse aller drei Tage finden Verwendung bei der Ausbildung von Zweirad-Mechanikern in Uganda. So kann Jugendlichen, die sich eine Ausbildung nicht leisten können, die Chance gegeben werden, einen Beruf zu erlernen und so den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sichern. Bereits 2018 haben die ersten sechs Jugendlichen die Ausbildung am St. Charles Lwanga Technical Institute in Butende (Uganda) begonnen und werden sie im Frühjahr 2020 abschließen. Im Januar diesen Jahres haben weitere fünf Jugendliche, die aus den Erlösen der Ostsee-Rad-Klassik finanziert werden, die Ausbildung begonnen. Die Jugendlichen sind für die Unterstützung sehr dankbar, haben sie doch so die Möglichkeit, in ihrer Heimat ein einigermaßen sicheres Leben mit ihren Familien zu führen.

Quelle: Nachami e.V.