Für die ROSTOCK SEAWOLVES endete das letzte Auswärtsspiel der Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einer Niederlage. Die Ostseestädter haben ihr fünftes Playoff-Gruppenspiel mit 79:80 (43:37) bei den Artland Dragons verloren. Über weite Strecken kontrollierten die Rostocker die Partie. Im Schlussviertel kämpften sich die Gastgeber zurück und setzten sich knapp durch. Drei Rostocker punkteten zweistellig. Topscorer war Behnam Yakhchali mit 16 Zählern. Bei den Dragons kam Zach Ensminger auf 17 Punkte.

Basketball fällt durch einen Korb | (c) envato elements

Symbolbild

Artland Dragons gegen ROSTOCK SEAWOLVES 80:79 (37:43)

Die Rostocker starteten mit Chris Carter, Behnam Yakhchali, Trevor Lacey, Michael Jost und Till Gloger. Nach seiner 29-Punkte-Vorstellung gegen Leverkusen am Montag knüpfte Yakhchali an seine Leistung an und eröffnete das Spiel mit einem Drei-Punkte-Wurf. Im ersten Abschnitt kam der Iraner auf elf seiner insgesamt 16 Punkte.
Rostock erwischte den besseren Start, ging mit 9:3 (2) in Führung, ehe die Artland Dragons auch ins Spiel fanden und in der 7. Minute ausgleichen konnten (11:11). Die Wölfe blieben hungrig und zogen daraufhin zweistellig davon; 25:14 stand es nach zehn Minuten.

Immer wieder konnte das Team von Coach Dirk Bauermann die Fehler der Quakenbrücker nutzen und durch schnelles Umschaltspiel in einfache Punkte ummünzen. Wenngleich der Spielfluss der SEAWOLVES im zweiten Viertel durch zwei unsportliche Fouls binnen kürzester Zeit unterbunden wurde und der Vorsprung auf vier Zähler schmolz (35:31, 17. Min), konnten sie bis zur Pause ihre knappe Führung behaupten.

Die Dragons ließen sich aber auch nach dem Seitenwechsel nicht abschütteln. Zach Ensminger traf per Dreier zum 64:58 (29. Min), doch noch konnten die Rostocker ihr Polster behalten. Mit einer Zehn-Punkte-Führung (68:58) starteten sie ins Schlussviertel. Ein 12:3-Lauf der Hausherren binnen fünf Minuten gestaltete die Partie wieder offen; in der 35. Minute lagen die Rostocker nur noch mit einem Punkt vorn (71:70). Anschließend gelang es ihnen in einem Angriff trotz mehrerer Offensiv-Rebounds nicht, den Ball im Korb unterzubringen. Zwei Drei-Punkte-Spiele der Artländer Gerel Simmons und Robert Oehle drehten das Spiel (73:76, 38. Min).

In der dramatischen Schlussphase stellte Trevor Lacey 90 Sekunden vor Schluss per Korbleger die erneute Rostocker Führung her (79:77). Simmons glich im nächsten Angriff aus. In der Schlussminute vergab Loesing zunächst einen Sprungwurf aus der Halbdistanz, ehe Ensminger sein Team 43 Sekunden vor Schluss an der Freiwurflinie erneut in Führung brachte. In der verbleibenden Spielzeit hatten nur noch die Rostocker den Ball, konnten aber in fünf Versuchen nicht punkten. So mussten sie sich im fünften Playoff-Gruppenspiel zum vierten Mal geschlagen geben.

Head Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: “Wir haben das Spiel über weite Phasen kontrolliert, aber am Ende haben wir nicht mehr die mentale und körperliche Energie gefunden, um das Spiel zu gewinnen.”

Am nächsten Sonntag (2.5.) um 16:00 Uhr sind die SEAWOLVES zum letzten Mal in dieser Saison im Einsatz. Am OSPA-Spieltag empfangen die Wölfe in der StadtHalle Rostock das Team von Science City Jena. Das Spiel wird kostenlos im Livestream auf sportdeutschland.tv übertragen.

Viertelstände (ART-HRO): 14:25, 23:18, 21:25, 22:11

Punkteverteilung

Rostock: Buchholz (nicht eingesetzt), Carter (3), Gloger (8), Jost (5), Lacey (8), Loesing (8), Nelson (nicht eingesetzt), Reischel (11), Theis (5), Wright (15), Yakhchali (16), Zakis (nicht eingesetzt).

Artland: Breitlauch (14), Griffin (0), Ensminger (17), Knauf (9), Lau (nicht eingesetzt), Lavrinovicius (7), Möller (nicht eingesetzt), Oehle (10), Okpara (10), Simmons (13).

Playoff-Stand nach dem 5. Spieltagen

Artland Dragons gegen ROSTOCK SEAWOLVES 80:79
Science City Jena gegen Bayer Giants Leverkusen 96:92

Tabelle:
Leverkusen (4 Siege, 1 Niederlagen, 8 Punkte)
Jena (4-1, 8)
Rostock (1-4, 2)
Quakenbrück (1-4, 2)

Quelle: EBC Rostock