Europameistertitel für das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund

Die Sieger des Shell Eco-marathon 2018 in der Kategorie „Wasserstoffelektrische Prototypen“ – Das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund. FOTO: Hochschule Stralsund

Auch in diesem Jahr konnte das ThaiGer-H2-Racing Team der Hochschule Stralsund den Titel beim Shell Eco-marathon verteidigen und in der Kategorie der Wasserstoff-Prototypen wiederholt den Sieg nach Hause holen.

Der Shell Eco-marathon Europe ist der weltgrößte Energieeffizienzwettbewerb und auch in diesem Jahr traten mehr als 143 Teams aus ganz Europa und Nordafrika im Queen Elisabeth Olympia Park gegeneinander an. Dabei rang das Team der Hochschule Stralsund in der Kategorie „Wasserstoffelektrische Prototypen“ mit zwölf weiteren Teams um den Europameistertitel. Mit nur einem Kubikmeter Wasserstoff zeigte die Ergebnisanzeige nach dem ersten Wertungslauf 779 Kilometer an. Damit hatte das ThaiGer-H2-Racing Team bereits von Beginn an die Nase vorn. Auch Rahmenbedingungen und technische Organisation wurden in diesem Jahr einmal mehr professionalisiert. Die Vorbereitung auf das große Rennen lief auf Hochtouren, alle fassten mit an. „Durch die gedrosselte Stromversorgung endete unser Probelauf vorzeitig, dafür war der erste Wertungslauf ein voller Erfolg. Nach 15 Runden mit je 945 Metern ließ Fahrerin Theresa Thiem den ThaiGer ausrollen“, so Projektleiter Dr. Johannes Gulden. Mit einem Verbrauch von 18,3 Litern, also 1,62 Gramm setzte sich das Team an die Spitze der Rangliste und ließ Turin hinter sich.

Mit dem ThaiGer V startete in London gleichzeitig erstmals das Greendrive-Team des Stralsunder Schulzentrum am Sund unter der Leitung von Detlef Mittelstädt in der Klasse der Batterie-Prototypen. Mit nur minimalem Abstand auf die Vorjahressieger aus Italien erreichten diese einen ordentlichen vierten Platz und ließen unter anderem die Vorjahresdritten der TU Graz weit hinter sich.

Der ThaiGer mit Fahrerin Theresa Thiem im Queen Elisabeth Olympia Park. FOTO: Hochschule Stralsund

 

Quelle: Hochschule Stralsund Pressestelle