Souveräner Auswärtssieg in Nürnberg

Die ROSTOCK SEAWOLVES bleiben weiter in der Erfolgspur. Bei den Nürnberg Falcons konnten sich die Wölfe mit 95:79 (49:38) vor 740 Zuschauern durchsetzen. Es war der sechste Sieg in Folge für die Rostocker, die weiterhin auf dem dritten Platz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen. Neben Topscorer Nijal Pearson (23 Punkte) ragten vor allem Chris Carter (15 Pkt, 10 Assists, 7 Rebounds) und Jordan Roland (15 Pkt) aus dem SEAWOLVES-Kollektiv hervor.

Nürnberg Falcons BC gegen ROSTOCK SEAWOLVES 79:95 (38:49)

Rostock Seawolves LogoDie Gastgeber erwischten den besseren Start und lagen in der 3. Minute mit 3:7 aus Sicht der Rostocker vorn. Dieser Polster hatte nicht lange Bestand, denn der Mann der Anfangsminuten hieß Jordan Roland. Der US-Amerikaner kam im ersten Durchgang auf zwölf Zähler und sorgte zusammen mit Nijal Pearson dafür, dass die Wölfe den Nürnbergern die Spielkontrolle entrissen. Nach knapp sechs Minuten führten die Gäste von der Ostsee erstmals zweistellig (19:9), ehe die Falcons zurückschlugen. Deren 6:0-Lauf zwang SEAWOLVES-Coach Christian Held zu einer Auszeit, die dann auch Wirkung zeigte. Nach zehn Minuten behaupteten die Wölfe eine 27:20-Führung.

Die Nürnberger nutzten das zweite Viertel, um wieder ins Spiel zu finden. Ein 8:0-Lauf gestaltete das Spiel wieder offen (27:28, 12. Min), ehe Tyler Nelson den Lauf der Hausherren beendete. Daraufhin antworteten die Gäste selbst mit 14 Punkten in Serie, um sich eine komfortable 49:38-Pausenführung herauszuarbeiten.

Im dritten Abschnitt erhöhten die Wölfe den Abstand zu den Nürnbergern weiter. Dreier von Chris Carter und Pearson schraubten den Unterschied auf bis zu 17 Zähler (55:38, 22. Min). Die Falcons blieben jedoch im Spiel und zwangen Coach Held zu einer erneuten Auszeit, als der Abstand nur noch zehn Zähler betrug (58:48, 16. Min). Ein Dunk von De Olivera und ein Buzzerbeater-Dreier von Brad Loesing sorgten dafür, dass die Wölfe mit einer Zwölf-Punkte-Führung ins Schlussviertel gehen konnten (71:59).

Doch die Nürnberger wollten sich nicht geschlagen geben und fighteten. Nach einem Dreier von Roland Nyama und einem Korbleger von Evan Taylor stand es nur noch 81:76 (37. Min) aus Rostocker Sicht. Eine spannende Schlussphase bahnte sich an. Allerdings hatte Chris Carter andere Pläne: Er verwandelte zwei Dreier und ein Dreipunktespiel, servierte den Basketball dem zu Korb schneidenden Pearson, der per Dunk zum 89:77 (39. Min) die Entscheidung herbeiführte. Den Schlusspunkt des sechsten SEAWOLVES-Siegs in Serie setzte Tyler Nelson aus der Distanz.

Coach Christian Held nach dem Spiel: “Es war ein hart umkämpfter Auswärtssieg. Wir haben wieder einen Schritt in unserer Entwicklung als Team getan. Wir schaffen es, immer mehr Minuten sowohl offensiv als auch defensiv bei unseren Sachen zu bleiben. Das zeigt sich auch daran, dass wir alle Viertel – wenn auch knapp – gewinnen konnten. Man hat gesehen, wie stark Nürnberg ist und dass sie es schaffen, im vierten Viertel noch einmal zurück ins Spiel zu finden. Darauf haben wir gut und entsprechend reagiert. Für uns geht es darum, uns weiter als Team zu entwickeln. Wir sind momentan auf einem guten Weg. Ich möchte wieder mal unseren Fans danken, die den weiten Weg bis nach Nürnberg auf sich genommen haben, um uns auswärts zu unterstützen. Sowas hilft vor allem im vierten Viertel, wenn der Gegner zurück ins Spiel kommt. Das ist eine Riesenhilfe.”

Am nächsten Samstag (20.11.) um 19:30 Uhr spielen die ROSTOCK SEAWOLVES wieder in der Wolfshöhle. Dann ist die Mannschaft der Uni Baskets Paderborn zu Gast in der StadtHalle Rostock. Die Partie wird kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen. Karten sind aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider nicht mehr verfügbar.

Viertelstände (NUE-HRO): 20:27, 18:22, 21:22, 20:24

Punkteverteilung

Rostock: Carter (15), De Oliveira (7), Gloger (8), Ilzhöfer (3), Loesing (7), Montgomery Jr. (8), Nelson (9), Pearson (23), Roland (15), Theis (0), Schmundt (nicht eingesetzt).

Nürnberg: Davis (10), Köpple (6), Maier (8), Maukner (2), Mc Brayer (5), Nyama (14), Price (9), Schröder (10), Taylor (15).

Quelle: Rostock Seawolves e.V.

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