Als Fazit dieses Spieles kann man zusammenfassend sagen, dass der SSC Palmberg Schwerin noch einmal mit mehr als nur einem blauen Auge gegen den Dresdner SC davongekommen ist, so wenig überzeugend war die Leistung in den ersten zweieinhalb Sätzen.

Schwerin(WG): Der SSC war die glücklichere, aber nicht die bessere Mannschaft. Am Ende konnte man froh sein, den DSC mit 3:2 (21:25, 19:25, 25:20, 25:23, 15:12) niedergerungen zu haben.

1. Satz: Schwerin war überhaupt nicht präsent. Es gelang so gut wie gar nichts. Dresden war in allen Belangen besser. Obwohl Trainer Felix Koslowski das Dilemma hautnah miterlebte, wechselte er keine Spielerinnen aus. So hatte Dresden wenig Mühe diesen Satz mit 25:21 gewinnen.

2. Satz: Hier dominierte Dresden noch deutlicher als im Satz zuvor. Man lief von Beginn an immer einem Rückstand hinterher. Viel zu spät begann der Trainer mit der Auswechselung (Luttighuis für Szakmary). Luisa Lippmann schmorte weiter auf der Bank. Der DSC ließ den SSC weiterhin alt aussehen und gewann diesen Satz problemlos mit 25:19.

3. Satz: Es schien sich ein Debakel anzubahnen. Bis Mitte des Satzes dominierte Dresden . Beim Stand von 10:12 wurde Lippmann endlich eingewechselt, die sogleich mehr Schwung in die Partie brachte. Beim 17:17 hatte man erstmals Gleichstand erreicht und konnte diesen Satz noch mit 25:20 gewinnen.

4. Satz: Hier ging es wieder äußerst spannend mit ständig wechselnden Führungen zu (6:9, 15:15, 20:18, 23:23). Lippmann war es schließlich vorbehalten, den 1. Satzball mit einem Blockpunkt zum 25:23 zu verwandeln.

5. Satz: Auch der Tie-break war äußerst dramatisch. Bis zum 11:11 war noch alles offen. In der hektischen Schlussphase sah Dresden beim Stand von 11:13 die Rote Karte vom Schiedsrichter, was einen Strafpunkt zur Folge hatte. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Schließlich setzte Dresdens Milica Kubura ihre Aufgabe ins Netz, womit Schwerinden Satz  mit 15:12 und die Begegnung mit 3:2 gewann.

Schwerin spielte mit: Szakmary, Bongaerts, Drewniok, Dumancic, Adams, Schölzel, Pogany; Lippmann, Hanke, Barber, Oude Luttikhuis

Zuschauer: ca. 2.100 (ausverkauft)

1. Satz: 0:1, 21:25, 25 Min.; 2. Satz: 0:2, 19:25, 23 Min.; 3. Satz: 1:2, 25:20, 26 Min., 4. Satz: 2:2, 25:23, 26 Min., 5. Satz: 3:2, 15:12, 15 Min.