Unterschiedlicher können 2 Halbzeiten nicht sein, wie sie sich die Stiere gegen den SC Magdeburg II geliefert haben. Der Spielausgang war letztendlich verdient.

Schwerin (WG): Was sich die Stiere in der 1. Halbzeit leisteten, spottet jeder Beschreibung. So viele Fehler und Unsicherheiten liessen die 1.216 Zuschauer fast verzweifeln.
Kaum ein Angriff wurde optimal zu Ende gespielt, alles war mehr oder weniger Zufall. So konnte es geschehen, dass der Magdeburger Nachwuchs zur Pause mit 21:13 führte. Doch nach dem Wechsel war ein Aufbäumen zu erkennen. Es wurden 5 Tore in Folge erzielt (18:21, 39. Min.). Doch Magdeburg gab sich nicht kampflos geschlagen und hielt die Partie offen.

Torwurf Weßeling (Stiere), Foto: P. Bohne

Beim Stand von 26:26 (50. Min.) erreichten die Stiere erstmals Remis und konnten sogar eine 30:28-Führung erzielen. Durch leichtfertige Abspiele wurde diese Führung regelrecht vertändelt. So konnte man letztendlich zufrieden sein, dass Magnus Aust praktisch mit dem Schlusspfiff einen 7-Meter zum verdienten 32:32 verwandelte.
Hauptgarant für den Punktgewinn war Torhüter Jan Kominek, der mit seinen Paraden den Gegner fast zur Verzweiflung brachte.

 

Schwerin spielte mit: Kominek (16 Paraden), Heinemann (4 Paraden); Grämke, Grolla, Weßeling (2), Reiter (1), Barten (1), Evangelidis, Zufelde (7), Klimt (1), Aust (10/5), Williams (3), Papadopolus (3), Herbst (4)

Zuschauer: 1.216

                                                                                                                                                                                   Trainerstimmen:

Vanja Radic, SC Magdeburg II: Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden. Leider konnten wir die hohe Führung nicht zum Sieg nutzen. Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt.

Mannhard Bech, Mecklenburger Stiere: Ein Extralob an das tolle Publikum. Da einige Spieler nicht voll einsatzbereit waren, bin ich mit dem Punkt zufrieden.