Wieder einmal mehr verloren die Stiere klar nach einer katastrophalen 2. Halbzeit. Diesmal verdient mit 24:28 (13:12) gegen Eintracht Hildesheim.

Torwurf Wesseling (Stiere), Foto: P. Bohne

Schwerin (WG): Die 1. Halbzeit verlief relativ ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Unverständlich ist nach wie vor die enorme Fehlerquote beim Abschluss (Wesseling, Zufelde, Williams). Nur einer starken Torhüterleistung von Jan Kominek in der 1. Halbzeit war es zu verdanken, dass Schwerin zur Halbzeit mit 13:12 führte. Bis zur 39. Minute sah es nach einem klaren Stieresieg aus, die 19:14 führten. Unerklärlicherweise lief aber dann überhaupt nichts mehr zusammen, sodass die Gäste Tor um Tor aufholten und sogar 28:23 führten (57. Min.). Auch Torhüter J. Kominek ließ sich von der schwachen Leistung seiner Vorderleute anstecken und hielt so gut wie keinen Ball mehr. Unverständlich, warum der Trainer keinen Wechsel vornahm. Mit solch einer Leistung wird kein vorderer Platz in der Tabelle möglich sein. Es verbietet sich sogar, das Wort „Aufstieg“ in den Mund zu nehmen.

Schwerin spielte mit: Kominek (12 Paraden); Grämke (1), Grolla (2), Kix, Weßeling (5/1), Reiter (2/2), Barten, Evangelidis, Zufelde (1), Aust (2), Williams (3), Papadopolus (3), Herbst (5/2), Leu

Zuschauer: 1.165

Trainerstimmen:

Jürgen Bätjer, Eintracht Hildesheim: Wir sind nach dem 5-Tore-Rückstand nicht nervös geworden, weil unsere Bank gut besetzt war. Schwerin wurde immer nervöser, so konnten wir Tor um Tor davonziehen und verdient gewinnen.

Mannhard Bech, SV Mecklenburg Schwerin: Wir waren auf dieses Spiel gut vorbereitet. Die ersten 40 Minuten verliefen optimal. Dann der unerklärliche Abfall. Es gibt noch viel zu tun.