Nach einem furiosen Spiel im Pokal zeigten die Sparkassen Wildcats im Ligaspiel gegen Straubing eine ernĂŒchternde Leistung.

Es war bereits das fĂŒnfte Heimspiel der Sparkassen Wildcats Stralsund und es steht erst ein Sieg auf der Habenseite. Vor der Diesterweg-Hölle muss zurzeit niemand so richtig Angst haben. Das liegt aber nicht an den Zuschauern, die auch diesmal die Hall gut fĂŒllten.

Schon im ersten Satz kamen Wildcats schwer in Tritt. NawaRo Straubing war hellwach und erspielten sich zunĂ€chst einen Vorsprung. Bis zur zweiten HĂ€lfte konnten die Bayern diesen auch verwalten. Dann schaltete das Heimteam einen Gang höher, konnte egalisieren und mit konzentrierten Angriffen und gelungenen Abwehraktionen selbst in FĂŒhrung gehen. Unverschuldete Fehler auf Seiten der GĂ€ste unterstĂŒtzten diese Entwicklung. Die ĂŒber 470 Zuschauer begeisterten sahen ihre Wildcats auf einem guten Weg und feierten den 25:20-Satzerfolg gebĂŒhrend.

Sollten die beiden Wildcats Larissa Hiemer und Amelie Grawert also richtig gelegen haben? Noch im Vorfeld hatten sie vorausgesagt, dass es ein Duell auf Augenhöhe zwischen den beiden Tabellennachbarn werden wĂŒrde, bei dem „Kleinigkeiten“ entscheiden können. „Wir haben in dieser Woche mit viel Energie trainiert, um an die starke Leistung aus dem Hamburg-Spiel anzuknĂŒpfen“, so ihr Statement vor dem Spiel.

Doch was in den folgenden drei SĂ€tzen folgte, war alles andere als eine Partie zweier ebenbĂŒrtiger Gegner. Teammanager Steffen TĂ€ubrich fasst das so zusammen: „Die GĂ€ste bestimmten das Spielgeschehen und Stralsund fand keine geeignete Lösungen. Der Block stand sehr hĂ€ufig im Weg. Was dieser nicht erledigte konnte in der Abwehr abgefangen werden und fĂŒhrte schnell zu erfolgreichen Aktionen. Selber konnte im Block nur selten erfolgreich agiert werden, Annahmen und Abwehr waren fehlerbehaftet und das Zuspiel litt an PrĂ€zision. Leider konnten auch keine Spielerwechsel an diesem Tag neue Impulse aufs Feld bringen.“ Die SĂ€tze zwei bis vier wurden deutlich zu 14, 13 und 13 abgegeben.

Nach der Euphorie im Pokal war der Alltag schnell wieder eingezogen. Mit der Niederlage (25:20 14:25 13:25 13:25) gegen Straubing stehen die Volleyballerinnen vom Sund vorerst weiterhin auf dem 8. Tabellenplatz, wĂ€hrend die SĂŒddeutschen auf den 4. Platz vorpreschen. Nun richtet sich der Blick auf die beiden Spiele in Bayern. Schon am 22. November treffen die Wildcats auf den TV Planegg-Krailling. Einen Tag spĂ€ter ist das Team von Chefcoach Kim Buchwald zu Gast beim derzeitigen Liga-13ten TV Dingolfing.

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