Der Herbst begrüßte die Ausdauersportler aus der ganzen Bundesrepublik und einigen Nachbarländern beim nun schon 11.Rügenbrückenlauf in Stralsund. Die allermeisten waren in diesem Jahr „Wiederholungstäter“, denn diese Laufveranstaltung bietet allen Teilnehmern besonderes. Die Überquerung der Rügenbrücke ist dabei natürlich das absolute Highlight. Am Tag des Laufes bleibt die Brücke den Läufern und Walkern vorbehalten und alle schätzen die Gelegenheit, die Brücke sportlich zu bewältigen. Auf dem höchsten Punkt der Brücke hat jeder einer tollen Blick auf die Insel Rügen, dem Strelasund und auf die altehrwürdige Hansestadt Stralsund. Und die Veranstalter bieten wirklich für jeden etwas. Neben Marathon und Halbmarathon erfreute sich auch wieder der 12 Kilometerlauf großer Beliebtheit mit über 1000 Teilnehmern. Aber auch die 6 Kilometer Distanz und die Kinderläufe über 1,5 und 3 Kilometer waren gut besucht. Für die Walkerinnen und Walker waren zudem Distanzen über 6 und 12 Kilometer ausgeschrieben. Der SC Laage war bei diesem Traditionslauf mit fast 30 Aktiven, auf allen Distanzen bis auf den Marathon,  am Start. Für die Clubsportlerinnen und -sportler gestaltete sich dabei die Planung und Organisation vor Ort schwierig. Da alle Läufe zu unterschiedlichen Zeiten angeboten wurden, erlebten die Recknitzstädter verschiedene Straßensperrungen hautnah mit und mussten zum Teil mehrere Kilometer weit zu Fuß zum Veranstaltungsort gehen, da im direkten Bereich des Start und Ziel Areals keine Parkmöglichkeit gegeben waren. Noch problematischer waren allerding die fehlenden Toiletten. Die wenigen, vorhandenen Toiletten waren so stark frequentiert, dass viele Athletinnen und Athleten die umliegenden Gaststätten und das Ozeaneum aufsuchen wollten, um pünktlich am Start zu erscheinen. Das wurde allerdings dem meisten verweigert. Sollten diese Mängel abgestellt werden, könnte sich der Rügenbrückenlauf zu einem der größten Volks- und Straßenlaufe entwickeln.

SC Laage

Das Foto zeigt Laager Sportler auf der Rügenbrücke. Foto: André Kobsch