Die Hansestädter bestimmen von Beginn an die Partie und schießen sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele.

Logo Rostock Piranhas | Rostocker Eishockey Club e.V.Saisonsieg Nummer acht für die Rostock Piranhas in der Eishockey-Oberliga Nord: Mit 7:0 (2:0, 3:0, 2:0) setzten sich die Ostseestädter gestern Abend in der heimischen Eishalle/Schillingallee gegen die Rockets des EC Diez-Limburg durch. Von Beginn an machten die Rostocker deutlich, dass es nur einen Sieger geben kann. Bereits in der vierten Minute gelang Filip Stopinski die Führung. Die Piranhas zeigten gutes Eishockey, standen stabil in der Verteidigung und fuhren Angriff auf Angriff. Allerdings dauerte es bis zum 18. Minute, ehe Tom Pauker auf 2:0 stellte.

Auch im Mittelabschnitt machten die Norddeutschen unentwegt weiter. August von Ungern-Sternburg erhöhte mit einem Doppelschlag auf 4:0 (22., 26.). Nach dem fünften REC-Treffer durch Stopinski nahmen die Gäste eine Auszeit und wechselten den Keeper (28.). Danach schalteten die Hausherren einige Gänge zurück, ohne jedoch die Spielkontrolle zu verlieren. Selbst 35 Sekunden in einer 3:5-Unterzahl überstanden die Piranhas schadlos.

Auch im Schlussabschnitt blieben die Rostocker am Drücker. Das 6:0 durch Jayden Schubert in Unterzahl verlieh der Überlegenheit des REC an diesem Abend noch einmal zusätzlich Ausdruck. Es klappte einfach alles. Den Schlusspunkt zum auch in der Höhe verdienten 7:0 setzte Maurice Becker (57.). „Die Mannschaft hat es richtig gut gemacht. Wir haben früh gestört und viel geschossen. Solch einen deutlichen Sieg brauchte die Mannschaft mal, damit sie auch merkt, dass sie Tore schießen kann. Dieser Erfolg gibt uns eine Menge Selbstvertrauen, dass wir hoffentlich mit in die nächsten Spiele nehmen können“, sagte REC-Coach Chris Stanley.

REC Piranhas: Velm (Meder) – Becker, Noack, Morgan, Koziol – Voronov, Koopmann, Bauhof, Stopinski, Müller, von Ungern-Sternberg, Pauker, Dunbar, Schubert

Tore: 1:0 Stopinski (4./Vorlagen: Pauker, Becker), 2:0 Pauker (18./Stopinski), 3:0 von Ungern-Sternberg (22./Dunbar, Noack), 4:0 von Ungern-Sternberg (26./Dunbar, Koziol – in 5:3-Überzahl), 5:0 Stopinski (28./Koopmann, Pauker), 6:0 Schubert (49./Dunbar, von Ungern-Sternberg – in Unterzahl), 7:0 Becker (57./Ungern-Sternberg, Schubert)

Autor: Arne Taron, REC