Im Gespräch mit Steffen Täubrich, Vorsitzender des 1. VC Stralsund und Team-Manager der Stralsunder Wildcats

Die Saison 2019/20 in der zweiten Volleyball-Bundesliga rückt für die Stralsunder Wildcats immer näher. Am 14. September beginnt die neue Spielzeit.

Volleybälle liegen zum Training bereit

Symbolfoto

Steffen Täubrich über die kommende Saison und die Vorbereitung der Wildcats, über gesteckte Ziele, Nachwuchsarbeit und Entwicklung des 1. VC

Herr Täubrich, wie meisterten die Stralsunder Wildcats den Sommer 2019? 

Steffen Täubrich: Die Spielerinnen sollten sich zunächst von der anstrengenden Saison 2018/19, in der die Wildcats im Endklassement den fünften Rang belegten, erholen und im Weiteren an der Fitness arbeiten. Einige Spielerinnen nahmen zudem an Beach-Volleyball-Turnieren teil.

Anne Krohn, die seit 2016 bei uns spielt, erzielte dabei „auf Sand“ mit ihrer Team-Partnerin Anna Behlen hervorragende Ergebnisse. Sie wurde Dritte bei der Techniker Beach-Tour in Dresden bzw. Erste bei der Techniker Beach-Tour in Zinnowitz. Bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand schafften Anne bzw. Anne Rang fünf.

Seit Anfang August bereitet sich das Team nunmehr auf die Hallen-saison 2019/20 vor. Der Kader umfasst vierzehn Spielerinnen – zehn aus der letzten Saison, zwei Rückkehrer und zwei Neulinge.

Wie sieht kurz vor Saison-Start der Trainingsalltag aus?

Steffen Täubrich: Nach den Grundlagen in den letzten Wochen wird nun am Spielsystem gearbeitet. Erkenntnisse konnten diesbezüglich aus zwei Turnieren, an denen die Mannschaft teilnahm, gewonnen werden. Jetzt fiebern alle dem ersten Spieltag entgegen.

Ihre Ziele für die kommende Spielzeit?

Steffen Täubrich: Es ist zu erwarten, dass die Liga wieder extrem ausgeglichen ist. Entscheidend wird also sein, wie gut unser Team funktioniert und wie konstant es spielt. Das Ziel lautet: „Obere Hälfte, oberes Drittel. Möglichst besser als im letzten Jahr!“.

Los geht es am 14.9. gegen den VC Allbau Essen. Das erste Heimspiel ist am 28.9. gegen BBSC Berlin. Was rechnen Sie sich gegen diese Teams aus?

Steffen Täubrich: In allen Teams gab es Veränderungen. Deshalb ist die Leistungsfähigkeit der einzelnen Teams schwer einzuschätzen. Zunächst wollen wir, wie erwähnt, als Team funktionieren und unsere Leistung erbringen. Wir werden in jedem Spiel den Erfolg anpeilen. Darauf ist die Mannschaft vorbereitet.

Und: Wie steht es um den Nachwuchs bei den Wildcats?

Steffen Täubrich: Im Verein wird nach wie vor eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit geleistet. Es wurde eine Norddeutsche Meisterschaft gespielt, ein Team nahm an den Deutschen Meisterschaften im Beachvolleyball teil und erreichte wie im letzten Jahr Platz 9, eine Spielerin wurde wieder nach Schwerin an das Landesleistungszentrum delegiert. Letztendlich wurde auch eine neue Trainingsgruppe von Spielerinnen zwischen fünf und acht Jahren aufgebaut.

Sie haben ja eine Doppelfunktion im Verein…  Wie verlief die Entwicklung des gesamten Vereines in den letzten Jahren?

Steffen Täubrich: Der Verein entwickelt sich sehr kontinuierlich. Wir legen den Schwerpunkt auf die Entwicklung von Strukturen im Verein und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, um den Volleyball voranzubringen.

Vielen Dank und eine erfolgreiche Saison für die Stralsunder Wildcats!