Für die ROSTOCK SEAWOLVES steht am Wochenende ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm. Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind die Norddeutschen am Sonnabend, den 20. März um 19:30 Uhr beim Tabellenletzten Nürnberg Falcons zu Gast. Die Partie wird live und kostenfrei auf sportdeutschland.tv übertragen.

Die Wölfe wollen auch gegen Nürnberg weiter auf der Erfolgswelle reiten. “Unsere Mannschaft ist nach vier Siegen in Folge bei bester Laune. Die Verpflichtung von Trevor Lacey war ein Glücksfall für uns. Er gibt uns große Stabilität, Erfahrung, Spielintelligenz und ist ein überragender Werfer, der trotzdem immer den noch besser postierten Mitspieler findet. Insofern gehen wir optimistisch, aber auch vorsichtig und gewarnt in die Partie gegen Nürnberg”, meint SEAWOLVES-Cheftrainer Dirk Bauermann, der personell aus den Vollen schöpfen kann. Bis auf Behnam Yakhchali sind alle Spieler einsatzbereit.

Auch Nürnberg will seine zuletzt ansteigende Form bestätigen und nach der knappen Niederlage in Leverkusen (84:87) und dem deutlichen Sieg gegen Tübingen (97:82) den fünften Heimsieg der Saison einfahren. Durch corona-bedingte Verschiebungen im Spielplan bestreiten die Mittelfranken binnen zehn Tagen (zwischen 17. und 27. März) vier Spiele in heimischer Halle.

“Ich finde, Nürnberg macht es sehr gut: Sie spielen einen klugen strukturieren Basketball und setzen stark aufs deutsche Element”, beschreibt Bauermann den nächsten Gegner. Neben dem ehemaligen SEAWOLF Martin Bogdanov (2018-2020) bilden Sebastian Schröder, Jonathan Maier, Phillip Daubner und Moritz Sanders den deutschen Kern im Team von Coach Ralph Junge. Hinzu kommen die smarten Importspieler Tra Holder, Jackson Kent, Mario Kegler und Marcell Pongo. “Ich erwarte ein schweres Spiel, in dem es darum gehen wird, das Tempo hochzuhalten und dank unserer tiefen Bank den Gegner zu ermüden”, sagt der Rostocker Coach. Das Hinspiel hatten die Ostseestädter Anfang November mit 90:79 gewonnen.

Die SEAWOLVES stehen sechs Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde auf dem dritten Tabellenplatz, mit nur einem Sieg weniger als der Erste Science City Jena. Daher fordert Coach Bauermann von seinem Team vollen Fokus in den nächsten Spielen: “Um noch Erster der Hauptrunde zu werden, können wir uns keine Ausrutscher erlauben. Der Raum für Fehler ist klein. Wir müssen uns voll auf diese Aufgabe konzentrieren und dürfen den Gegner nicht unterschätzen.”

Quelle: EBC Rostock