Nachgefragt bei Trainer Steffen Täubrich

Am dritten September-Wochenende 2017 gab es auch den Start in die neue Volleyball-Saison 2017/18 in den dritten Ligen. Der Aufsteiger in die dritte Volleyball-Liga der Herren, der SV Warnemünde, unterlag leider auswärts dem Moerser SC mit 0:3. Und bei den Frauen gab es ein 0:3 des VCO Schwerin bei Bayer Leverkusen. Jubeln konnten hingegen aus MV-Sicht die Stralsunder Wildcats, die zu Hause den SV BW Dingden mit 3:1 bezwangen.

Wie beurteilt nun der Trainer der Stralsunder Wildcats, Steffen Täubrich, den Auftakt seiner Damen?!

MV-SPORT fragte nach

„Der erfolgreiche Auftakt macht Hoffnung für den weiteren Verlauf der Saison…“

Frage: Herr Täubrich, Glückwunsch zum Erfolg der Wildcats! Wie verlief das Spiel gegen Dingden aus Ihrer Sicht? Welche sportlichen Ziele haben die Wildcats 2017/18?

Steffen Täubrich: Das Spiel gegen Dingden war das erwartet schwere Auftaktmatch. Die Mannschaft war bereits gut eingespielt, auch weil es nur wenige Veränderungen zum Vorjahr gab. Bei den Wildcats haben aber bereits viele Dinge gut funktioniert, auch wenn es insgesamt noch Luft nach oben gibt. Das macht auch Hoffnung für den weiteren Verlauf der Saison. Die Zielstellung ist ein gesicherter Mittelfeldplatz und bei einem gute Lauf in der Saison ist auch ein Blick in das obere Drittel erlaubt

Frage: Wie ist ansonsten die Situation bei den Wildcats? Es gab ja einige Abgänge… Und: Wie ist der Zuspruch der jungen Sporttalente zum Stralsunder Frauen-Volleyball?

Steffen Täubrich: Es gab aus unterschiedlichen Gründen auch wieder Abgänge, die aber mit Neuverpflichtungen kompensiert wurden. Allerding bedarf es noch etwas Zeit, bis die Mannschaft voll eingespielt ist.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit im Verein ist die Kinder- und Jugendarbeit. Zwei Drittel der Vereinsmitglieder sind in diesem Altersbereich. Der Verein tritt dabei in allen Altersklassen der Jugend zum Wettkampf an. Ziel ist die Teilnahme an den Norddeutschen Meisterschaften – in dieser Saison voraussichtlich auch eine Ausrichtung.

Die besten Spielerinnen werden jedoch nach wie vor nach Schwerin in das Landesleistungszentrum abgegeben. Eine Spielerin wechselte gerade in die Landeshauptstadt…

Frage: Demnächst steigt ja die Frauen-Volleyball-EM in Aserbaidschan und Georgien. Was erwarten Sie vom deutschen Team? Wer sind Ihre Gold-Favoritinnen?

Steffen Täubrich: Wenn alles optimal zusammen kommt, könnte auch eine ähnliche Leistung wie bei der Herren (EM-Silber 2017! – red.Anm.) am Ende stehen. Die Leistungsdichte ist sehr groß und oft wird die Tagesverfassung den Ausschlag geben. Einen Favoriten habe ich allerdings nicht.

Vielen Dank und eine erfolgreiche Saison mit den Wildcats!

Marko Michels

Symbolfoto – Volleyball