SSC-Mädels wieder mit deutschem Meister-Titel – Nachgefragt bei Christoph Schmidt, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Immer Stimmung in der Bude: Blick in die Palmberg-Arena, Spielstätte der SSC-Mädels. Foto: M.M.

Die Volleyball-Saison 2017/18 ist „durch“. Die Mädels des Schweriner SC konnten ihren Titel verteidigen. Für den Schweriner SC ist es – neben den sieben DDR-Meister-Titeln des Vorgänger-Vereines SC Traktor Schwerin – der zwölfte Deutsche Meister-Titel im Frauen-Volleyball.

Frage: Herr Schmidt, die Saison 2017/18 ist abgehakt. Wie lautet ein erstes Resümee für den SSC Palmberg Schwerin?

Christoph Schmidt: Es war eine unfassbare Saison mit vielen Highlights. Erstmals holten wir den Super-Cup-Pokal nach Schwerin. Die Meisterschaft konnte, wie schon im Vorjahr gegen Allianz MTV Stuttgart, in drei Spielen klar gemacht werden. Im DVV Pokal verlor das Team nur knapp im Halbfinale gegen Dresden und im CEV Cup erreichte Schwerin einen unerwarteten dritten Platz. Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden.

Frage: Was zeichnete die alten und neuen Meisterinnen aus Schwerin aus? Was waren aus Ihrer Sicht die Stärken des SSC?

Christoph Schmidt: Wie schon im Vorjahr hatten wir auch dieses Jahr einen Mix aus jungen und erfahrenen Spielerinnen im Team. Es ist jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung, aus diesem Mix eine optimale Mannschaft zu formen. Dieses hat unser Trainer-Team um Felix Koslowski aber hervorragend umgesetzt und letztendlich eine nervenstarke Mannschaft mit Siegeswillen aufstellen können. In der zurückliegenden Saison konnten wir gerade in den Playoffs mit unserer Angriffsstärke glänzen. Auch die Annahme wurde über die Saison hinweg stabil und unsere „zweite Reihe“ konnte immer zum richtigen Zeitpunkt abliefern.

Frage: Wie war aus Ihrer Ansicht ansonsten das Niveau in der ersten Bundesliga 2017/18 im Frauen-Volleyball im Vergleich zu den letzten Jahren?

Christoph Schmidt: Das Niveau in der Bundesliga ist meiner Meinung nach gestiegen, die Teams leistungsmäßig enger zusammengerückt. Man merkt eine Steigerung, insbesondere bei den kleineren Vereinen, im Kader-Management und somit in der Qualität der einzelnen Teams. Zudem ist eine deutliche Steigerung, in puncto Spielvorbereitung und letztendlich  Einstellung auf den jeweiligen Gegner zu beobachten.

Frage: Nun rücken ja auch die Frauen-Volleyball-WM näher, die vom 30.September bis 21.Oktober in Japan stattfinden werden. Die deutsche Nationalmannschaft hat zudem noch weitere internationale Spiele bis dahin zu absolvieren. Wer schlägt derzeit vom SSC eigentlich für die deutsche Nationalmannschaft auf?

Christoph Schmidt: Von unserem Meister-Team sind Louisa Lippmann, Denise Hanke, Jennifer Geerties bzw. Marie Schölzel dabei. Erstmals wurde außerdem unsere zweite Libera Elisa Lohmann in den A-Kader berufen.

Vielen Dank und eine feucht-fröhliche Meisterinnen-Feier!

M.Michels