Lea Sophie Friedrich - Foto (2018): Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Lea Sophie Friedrich – Foto (2018): Nicola, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Am Ende des ersten Tages der Bahnrad-WM in Berlin holte Deutschland die erhoffte Auftakt-Medaille – Gold im Teamsprint. Neben Emma Hinze (Cottbus) und Pauline Grabosch (Erfurt), die beide am Mittwoch das Finalrennen bestritten, war auch die 20-jährige Dassowerin Lea Sophie Friedrich maßgeblich an dem WM-Titel beteiligt. Die Auszubildende der Bundespolizei kam in der Qualifikationsrunde zum Einsatz und fuhr das Team damit erfolgreich ins Finale. Das Trio verwies im abschließenden Rennen ihre Konkurrentinnen aus Australien auf Platz zwei. „Wir haben hart trainiert. Einen Grund für unsere Stärke kann man nicht sagen. Die Konkurrenz ist megastark, die fahren alle krasse Zeiten“, resümmierte Friedrich gegenüber dem BDR.

Nach einem soliden 5. Platz im Sprint-Turnier folgte am Samstag dann der nächste Kracher. Mit einer Paradezeit von 33,121 Sekunden avancierte die Mecklenburgerin, die 2018 bereits 4-fache Junioren-Weltmeisterschaftein wurde, zur jüngste Weltmeisterin im 500-Meter-Zeitfahren. Zweite wurde die Mexikanerin Jessica Salazar Valles, Bronze holte die Italienerin Miriam Vece. Auf dem undankbaren vierten Platz landete Friedrichs Teamkollegin Pauline Grabosch.

Im olympischen Keirin am Sonntag durfte die angehende Bundespolizistin Friedrich abschließend noch über einen sechsten Platz jubeln. Der ganz große Wurf gelang indes Emma Hinze. Die 22-jährige Cottbuserin holte im „Kampfsprint“ Gold und damit nach dem Teamsprint und dem Einzelsprint ihren dritten Weltmeistertitel in Berlin.

Lea Sophie Friedrich und Pauline Grabosch treten außerhalb des BDR-Kaders beide für das Chemnitzer „Team TheedProjekt-Cycling“ an.

red