Impulsprojekt zur Vernetzung der Kanujugend gestartet

Nachdem Ende 2024 eine neue Jugendordnung verabschiedet wurde, konnte im Januar 2025 erstmals ein Jugendvorstand für den LKV gewählt werden. Da die meisten Kanuvereine bisher allerdings über keinen eigenen Jugendvorstand verfügen und sich die Jugendlichen aufgrund der vielfältigen Paddeldisziplinen kaum kennen, startete der LKV mit Unterstützung des LSB ein Impulsprojekt zur Vernetzung und Verbesserung der Jugendbeteiligung.

Der Jugendvorstand stellte sich z. B. mit einem Infostand beim Drachenbootrennen der Warnemünder Woche vor. In Kooperation mit den Rostocker Vereinen wurde in der Mittagspause der Kanu-Rennsport präsentiert. Außerdem startete die Kanujugend in einem vereinsübergreifenden Drachenboot-Team.

In den Sommerferien organisierte die Kanujugend zusammen mit dem Rostocker Kanu-Club zudem einen Surfskikurs. Auch junge Sportlerinnen und Sportler vom Drachenboot und Kanu-Rennsport nutzten die Gelegenheit, um eine der neuesten Kanudisziplinen des Landes kennenzulernen. Zwischen den beiden Praxiseinheiten stellte Sportkoordinator André Rusch die Kanujugend vor und animierte zusammen mit Carla Pieper (Jugendwartin des Rostocker Kanu-Club) zur Beteiligung auf Vereins- und Landesebene. Noch vor Ort signalisierte eine Sportlerin ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Vorstand der Kanujugend. Außerdem wurde bei einigen Jugendlichen das Interesse für die Teilnahme am Übungsleitergrundkurs des LSB M-V geweckt.

Der Vorstand der Kanujugend plant zum Jahresende noch ein größeres Netzwerktreffen, an welchem Teilnehmer der bisherigen Veranstaltungen mit weiteren Jugendlichen zusammenkommen können. Dabei sollen Möglichkeiten der Jugendbeteiligung aufgezeigt und die ersten gemeinsamen Projekte für die nächsten Jahre geplant werden.

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