Mehr Licht als Schatten – Laager Damen zeigen trotz hoher Niederlage gegen SV Warnemünde II positive Entwicklung

Nach der hohen Auftaktniederlage gegen die Damen des Doberaner SV hatten sich die Laagerinnen viel vorgenommen. Mit Fokus auf die Zweikampfführung und individuelles Deckungsverhalten wurden die letzten zwei Trainingswochen genutzt, um Defizite in Kontaktsituationen zu verringern.

Eines vorweg: Trotz der am Ende stehenden 8:31 Niederlage sah man eine deutlich verbesserte Körpersprache der Laager Mannschaft, in der eine für die andere einstand und Spielerinnen, die sich, trotz hoher Rückstände, zu keinem Zeitpunkt aufgaben.

Mit einer gespannten aber dennoch durchweg positiven Grundstimmung startete man motiviert in die Partie. Es schien sich ein ähnliches Ergebnis wie noch vor 2-Wochen-Frist gegen den Doberaner SV anzudeuten. (1:11, 15.) Aber mehr noch als im damaligen Spiel zeigte der LSV Gegenwehr und holte sich Motivation aus gut unterbundenden Angriffen und dem notwendigen Zusammenhalt innerhalb des Deckungsverbandes. Hierzu trug insbesondere auch die Umstellung auf eine 6:0 Deckungsvariante bei, die das Ziel hatte, den schnellen Spielerinnen von Warnemünde wenig Durchbruchsräume zu gewähren und gleichzeitig durch Hervortreten den Rückraumakteurinnen wenig freie Würfe zu gestatten. Auch wenn es zur Halbzeit mit 16 Gegentoren nicht optimal verlief (3:16, 30.), war dennoch eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen. Besonders auch Stefanie Muntau im Tor, gab mit mehreren guten Paraden und 2 (im Verbund mit dem Torgehäuse) gehaltenen 7m der Deckungsreihe Stabilität. Insgesamt vereitelte sie im Laufe der Partie drei 7m!

Während die Deckung, auch in der zweiten Hälfte nach Einwechslung von Michelle noch stabiler wirkte, hatte der Angriff, wie auch im letzten Spiel, noch nicht die erforderliche Durchschlagskraft. Zu häufig schlichen sich technische Fehler ein, die Warnemünde zu einfachen Toren, insbesondere über die zweite Welle einluden. Wenn dann doch, teilweise mit wirklich sehenswerten Spielzügen, bis zum Torwurf durchgespielt wurde, stand immer noch eine gut aufgelegte Sarah Fischer auf der Seite des Gegners im Weg. Leider wurde zu häufig nicht die geforderte Wurfauswahl, Aufsetzer oder oben, gewählt, wodurch die gegnerische Torfrau viele Würfe vereiteln konnte. Dementsprechend standen am Ende unterm Strich unbefriedigende 8 Tore auf der Habenseite.

Insgesamt kann man jedoch sagen: Die Frauen haben im Vergleich zum Spiel in Bad Doberan wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Sowohl in der Deckung als auch in einigen Sequenzen des Angriffsspiels sah man, dass Übungsformen ins Spiel übernommen werden. Nicht zuletzt aufgrund der kämpferischen Einstellung und der Freude am Handballspiel kann man sich auf die nächsten Spiele und die nächsten Schritte der Mannschaft freuen.

Laager SV 03: Muntau (3/9 gehaltene 7m), Gaevert, Bänsch (3, 1x2min), Otto, Sperling (1), Handke (1x2min), Hilpert (1), Förster, Jürn (1, 1x2min), Bahr (2), Holst, Schumann

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