Verloren – wie es zu erwarten war

14. Spieltag | weibliche Jugend D | Bezirksliga Nord

jedoch anders als gedacht. Ihr wohl bestes Spiel lieferten unsere Mädels an ihrem letzten Spieltag in der Recknitzhalle ab. Natürlich war die obligatorische Angst wieder in der Halle spürbar. Allerdings nicht so sehr wie bei den vergangenen Spielen. Auch wenn der Gegner (die Mädels vom SV Eintracht Rostock) uneinholbar auf dem ersten Tabellenplatz stehen, steckten die LSV-Mädels die Köpfe nicht in den Sand. Gewiss, das Ergebnis scheint etwas anderes zu zeigen. Schuld daran waren jedoch schlecht platzierte Würfe aufs Tor, sowie verworfene Strafwürfe.

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Es dauerte geschlagene 6:45 Minuten, ehe die „1“ für den LSV auf der Anzeigetafel erschien. Bis dahin waren die Gäste bereits mit fünf Toren davon gezogen. Durch gekonntes Ausspielen unserer Abwehr, in Verbindung mit dem aktiven Einsatz der Außenspielerinnen, hatten sie es leicht den Vorsprung zu erzielen. Zu groß waren die Lücken in der Abwehr. Allerdings zeugen die insgesamt zehn Treffer in Halbzeit eins von einer durchaus guten Leistung der LSV Abwehr. Im Angriff hingegen kam es leider immer wieder zu Ballverlusten, die es zwingend abzustellen gilt. 3:10 zur Halbzeit – ein jedoch durchaus gutes Ergebnis.

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Halbzeit zwei, über lange Zeit (zurückblickend) die schlechtere Halbzeit der Mädels. Doch heute nicht! Heute zeigte das Training Wirkung. Zumindest in der Abwehr. Wenn nun noch im Angriff etwas mehr Ruhe bewahrt, sauber durchgespielt, auf die Nahtstellen sowie wieder zurück gelaufen wird, ergeben sich völlig neue Optionen für einen sauberen Abschluss. Mit 5:9 ging auch diese Halbzeit an die Gäste. Zeigt jedoch auch die Steigerung in eurem Spiel. Von daher ist der Endstand von 8:19 durchaus sehenswert. Eine Niederlage, hinter der ihr euch nicht verstecken braucht.

Zusammenfassung

Größtes Manko, was offensichtlich wurde, ist nach einem Ballverlust oder Tor das blinde Zurücklaufen, ohne auf die Gegner zu achten. Zu leicht wurde es den Eintracht-Mädels gemacht euch von hinten zu überlaufen. Gerade in der offensiven Spielweise hätten einige Pässe abgefangen werden können. Bei der Defensiven sieht es etwas anders aus: Marisa, ärgere dich nicht über den Freiwurf, der durch deinen Eingriff – Abfangen des Balls – zustande kam. Im Grunde genommen hast du alles richtig gemacht. Nur leider sehen die Durchführungsbestimmungen bei der defensiven Abwehr in der zweiten Halbzeit das nicht vor. Dennoch – schön aufgepasst und in gewisser Hinsicht, alles richtig gemacht – weiter so. Das gilt auch für Merle: Devise im Handball: „Wenn man nicht weiß wohin mit dem Ball => immer aufs Tor. Nur schade, dass der Torwart im Weg stand. 😉 Aber – gut reagiert.

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Na Melina, wie fühlt es sich an, wenn ein Strafwurf vereitelt wird? 😉

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Nr.NameT7mgelb2 min
1 (TW)Harder F.
2Bodenschatz S.21/2
3Much K.X
4Sund C.
5Wolgast L.1
7Katins J.
8Kasten J.1
9Lüth M.X
11Gau J.1
12 (TW)Mein M.1x 7m gehalten
13Große L.31/1
14Marten M.11/2X
Offizielle
ASchütt O.
BBusch L.
CJürn T.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle geht an Tobias Majewski, der sich kurzerhand dazu bereit erklärt hat, die Position als Sekretär zu übernehmen. So konnte er als angehender Schiedsrichter für den Bereich Handball beim LSV das Spiel aus einer, ihm bis dato ungewohnten Position, betrachten. Noch eine Anmerkung zum Schluss an unsere Eltern: Der Trainer sitzt auf der Bank. Bitte keine weiteren Anweisungen von der Tribüne geben. 😉

Bilder

Natürlich haben wir auch wieder Bilder für euch => KLICK

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