Rostocker setzt sich in Queensland auf der Sprintdistanz durch – Attacke auf dem Rad beschert Erfolg gegen Spezialisten aus der World Triathlon Series

Raby Bay. Michael Raelert hat in Australien seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. In Raby Bay gewann er das siebte Rennen der Queensland Tri Series. Dabei setzte sich Michael Raelert auf der Distanz von 900 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Radfahren und 6 Kilometer Schwimmen in 1:06:50 Stunden gegen erfahrene Kurzdistanz-Spezialisten durch. Den zweiten Rang belegte der Schweizer Andrea Salvisberg in 1:07:16 Stunden vor Gaspar Riveros aus Chile, der in 1:08:10 Stunden das Ziel erreichte. „Es hat richtig Spaß gemacht, gegen die ITU-Jungs anzutreten“, sagte Michael Raelert nach dem Vergleich mit diesen beiden Athleten aus der ITU World Triathlon Series. „Ich kann immer noch einiges von ihnen lernen.“

Michael Raelert bei der Siegerehrung. Foto: Robbie Haywood

Beim Schwimmen gab es von Beginn an ein erwartet hohes Tempo. Andrea Salvisberg kam nach 10:41 Minuten als Erster der Spitzengruppe aus dem Wasser. „Der Auftakt war gut“, sagte Michael Raelert, der in 10:44 Minuten nur knapp hinter dem Schweizer lag. „Allerdings habe ich beim ersten Wechsel gleich gesehen, was die Jungs drauf haben.“ Andrea Salvisberg und und Gaspar Riveros gingen mit einigen Sekunden Vorsprung auf die Radstrecke. „Für mich war beim Radfahren entscheidend, die Lücke schnell zu schließen und hohen Druck zu machen“, sagte Michael Raelert. Nach einer Attacke setzte er sich schließlich deutlich ab und erreichte nach 37:22 Minuten den zweiten Wechsel, seine beiden Verfolger lagen mehr als eineinhalb Minuten zurück.

Auch auf der Laufstrecke sollte das Tempo hoch bleiben. „Der Lauf war eine stramme Angelegenheit“, sagte Michael Raelert, „ich musste dem harten Radsplit und dem hohen Trainingsumfang der vergangenen Wochen etwas Tribut zollen.“ In 18:43 Minuten bewältigte er die Strecke und setzte sich damit vor dem starken Läufer Andrea Salvisberg durch. „Es gibt noch einiges zu tun“, sagte Michael Raelert nach dem Wettkampf, „aber das Gefühl im Rennen war schon mal gut.“

Quelle: PM Team Raelert-Brothers