Kein Erfolg beim Ironman 70.3 Switzerland – Guter Auftakt im Wasser aber nicht genügend Druck auf dem Rad – Glückwunsch an Andi Boecherer und Daniela Ryf

Michael Raelert konnte den Ironman 70.3 Switzerland nicht beenden. Foto: Team Raelert Brothers

Rapperswil. Michael Raelert hat beim Ironman 70.3 Switzerland nicht das erhoffte Rennen erwischt. „Es gibt noch keine wirkliche Erklärung“, sagte der Rostocker nach dem Rennen, das er beim Radfahren aufgeben musste. „Ich habe heute einen gebrauchten Tag erwischt, es war der Tag X, an dem leider gar nichts geht.“ Er gratulierte den beiden Siegern Andreas Boecherer und Daniela Ryf zu ihren guten Leistungen und richtete den persönlichen Blick voraus. „Andi und Daniela waren einfach stark“, sagte Michael Raelert. Im Männer-Rennen setzte sich Andreas Boecherer in 3:48:30 Stunden gegen den Spanier Pablo Danepa Gonzalez (3:49:29 Stunden) und Sven Riederer aus der Schweiz (3:50:57 Stunden) durch. Daniela Ryf gewann das Rennen der Frauen in 4:08:34 Stunden mit großem Vorsprung.

Im Wasser gehörte Michael Raelert von Beginn an zur Spitzengruppe und sorgte hier für Tempo. „Das Schwimmen war in Ordnung“, sagte er später. In 22:50 Minuten führte er das starke Profifeld in die Wechselzone. Als Erster ging er anschließend aufs Rad und blieb zunächst auch auf Position eins. „Ich habe schon früh gespürt, dass auf dem Rad heute überhaupt nichts geht“, erklärte er. Als dann Andreas Boecherer und Landsmann Nils Frommhold aufs Tempo drückten, konnte er die Geschwindigkeit nicht mitgehen. „Kurz danach waren meine Beine dann komplett leer und nichts ging mehr“, sagte Michael Raelert, der das Rennen auf der Radstrecke beendete.

Text: Team Raelert-Brothers