Bei der North American Championship im Ironman 70.3 geht der Rostocker am Samstag an den Start – Freude auf den ersten Wettkampf nach Monaten

St. George. Nach Monaten ohne Wettkampf freut sich Michael Raelert am Samstag auf sein erstes Saisonrennen. Der Rostocker wird in den USA beim Ironman 70.3 St. George an den Start gehen, der zugleich North American Championship auf der Distanz von 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen ist. „Ich bin absolut gespannt, wie sich das Rennen anfühlen wird“, sagt Michael Raelert, „für mich ist es ein Privileg, wieder ein Rennen angehen zu können.“

Michael Raelert wird am Samstag bei der Ironman 70.3 St. George North American Championship an den Start gehen. | Foto: © Team Raelert-Brothers

In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich Michael Raelert vor allem in Rostock auf den Start in die Saison vorbereitet. Auslandsreisen fielen aus, der Fokus lag auf dem Training, und ebenso wie sein Bruder Andreas versuchte Michael Raelert das Beste aus der Situation zu machen. „Niemand hätte wohl erwartet, dass der Sport einmal weltweit über Monate hinweg weitgehend stillstehen würde“, sagt Michael Raelert, „ich denke, jeder Athlet weiß es sehr zu schätzen, wenn wieder ein Rennen möglich ist.“ Dies ist der Grund, weshalb der jüngere der Raelert-Brothers die Reise in die USA mit einer Extraportion Motivation angetreten hat.

Der Ironman 70.3 St. George im US-Bundesstaat Utah ist für zahlreiche Top-Athleten ein erster Saisonhöhepunkt. „Die Startliste für die North American Championship ist gespickt mit vielen klangvollen Namen“, sagt Michael Raelert, „ich bin wirklich gespannt, wie das Rennen wird.“ Zu den Topfavoriten gehören unter anderem Lionel Sanders aus Kanada, die US-Amerikaner Rodolphe van Berg, Ben Kanute oder auch Matt Hanson. Auch den Australiern Joe Gambles oder Sam Appleton sowie Daniel Baekkegard aus Dänemark oder auch dem Belgier Bart Aernouts ist viel zuzutrauen. Für Michael Raelert geht es in St. George vor allem darum, nach Monaten des Trainings wieder ein positives Wettkampfgefühl zu erleben.

Quelle: Team Raelert-Brothers