Frau Holle hatte in den fr├╝hen Morgenstunden kr├Ąftig die Betten gesch├╝ttelt und viele trauten ihren Augen kaum. Ganz in wei├č begr├╝├čte die kleine Recknitzstadt Laage ihre ausdauerbegeisterten G├Ąste und nicht wenige kamen aus dem Schw├Ąrmen nicht mehr heraus. Ortsunkundige staunten nicht schlecht, wie viele H├╝gel es in und um der altehrw├╝rdigen Ackerb├╝rgerstadt gibt, und wieder hergestellte, zum Teil sehr alte Geb├Ąude wie das Rathaus oder die Stadtvillen wurden bestaunt. Neben den Aktiven aus Greifswald, Stralsund und Rostock waren auch einige Ausdauersportler aus G├╝strow ins laufbegeisterte Laage gereist, um ganz bewusst ohne Zeitnahme, Wertungen oder anderen Wettkampfdruck gemeinsam zu laufen und zu walken.
Mit ganz viel Erfahrung hatte das erprobte Organisationsteam die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Ostseesparkasse vorbereitet und wieder einmal den Nerv seiner G├Ąste getroffen. Immerhin 102 L├Ąuferinnen, L├Ąufer und Walker, ein Bl├Ąsertrio und ein mit laufender Hund bildeten den ├Ąu├čeren Rahmen f├╝r einen kurzweiligen Vormittag. Neben der attraktiven Streckenf├╝hrung ├╝ber 3 km, 6 km und 10 Kilometern durch die ├╝ber 800 Jahre alte Stadt, was viele G├Ąste au├čerordentlich begeisterte, waren das Kuchenbuffet, die lustigen Medaillen und die L├Ąufertombola, mit vielen tollen Preisen, echte Eckpfeiler der Veranstaltung. Zudem wurde auch in diesem Jahr der OSPA-Nachwuchsf├Ârderpreis verliehen. Sichtlich ├╝berrascht, freute sich die 14-j├Ąhrige Joelina Raith aus Breesen ├╝ber den Pokal und die finanzielle Zuwendung.
Abschlie├čend gilt den vielen flei├čigen Menschen ein herzlicher Dank. Sie bringen sich in die Organisation ein und machen so die traditionellen Laufveranstaltungen des SC Laage f├╝r die Aktiven zu einem Erlebnis. Und Helfer werden an allen Ecken und Enden ben├Âtigt. Da ist der Aufbau zu organisieren, ein Meldepunkt ist zu besetzen, Start und Ziel m├╝ssen betreut werden, Urkundenschreiber, Kaffeek├Âche und die Eintopfausgabe – an alles muss gedacht sein. Ohne diese vielen Helfer k├Ânnte ohnehin kaum eine Veranstaltung bestehen, und bestimmt tut es den Menschen abseits der Wettkampfstrecken gut, Teil der Veranstaltungen zu sein.

AST


Das Foto zeigt den Start der 10 Kilometer L├Ąufer.
Foto: S.Grobbecker