Am Samstag traf sich die Rugbyspielgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (RSG) zu einem ersten gemeinsamen Trainingscamp im Rostocker Sportpark-Gehlsdorf. Bei besten Bedingungen bereitete sich die Mannschaft, bestehend aus Spielern aus Wismar, Rostock und Greifswald, intensiv auf die kommende Saison in der Rugby-Nordstaffel gegen Teams aus Bremen und Niedersachsen vor.

Der ehemalige Rostocker Constantin Sommer und der Rostocker Rugby-Neuling Tim Schneider beim Passspiel. Foto: Annika Brüger

Der ehemalige Rostocker Constantin Sommer und der Rostocker Rugby-Neuling Tim Schneider beim Passspiel. Foto: Annika Brüger

Die starke personelle Beteiligung und die große Unterstützung neben dem Spielfeld ermöglichten es dem Trainerteam um den Wismarer Headcoach Carsten Pust und den Rostocker Trainer Martin Hille ein anspruchsvolles und kräftezehrenden Programm auf die Beine zu stellen. Insgesamt arbeiteten alle Mannschaftsteile über sechs Stunden hart an technischen und taktischen Grundlagen, aber auch an Kommunikation und Interaktion auf dem Spielfeld.

Besonderes Augenmerk wurde auf verschiedene Situationen und Taktiken in Angriff und Verteidigung gelegt, wobei primär die kräftigen Männer der RSG Schwerstarbeit an der Gedrängemaschine sowie beim Einwurf in die Gasse zu leisten hatten. Doch auch die agilen Jungs der Hintermannschaft konnten nach langer Corona-Pause wieder ihre schnellen und dynamischen Angriffsspielzüge in voller Mannschaftsstärke auf dem Rasenplatz einstudieren.

Nach dem Ende des Camps resümierte Headcoach Pust zufrieden: „Das Camp war organisatorisch toll von den Rostockern vorbereitet worden. Dadurch konnten wir unser Playbook bzw. Konzept super durchziehen. Als Trainer hat man bei so einem tollen Einsatz, dieser herausragenden Motivation und Disziplin sowie dem rundum gelungenen Setup ein einfaches Heimspiel. Die Jungs haben unsere Vorgaben heute gut umgesetzt.“

Auch der Rostocker Coach Hille zeigte sich sehr beeindruckt von der Leistung der gesamten Mannschaft: „Ich freue mich sehr über die gute Beteiligung und den starken Einsatz des Teams. Es gibt immer Luft nach oben bzw. Dinge zu verbessern, aber es war ein solider Start. Ich bin stolz auf die Jungs und nach so einer Leistung schmeckt die Bratwurst dann auch gleich viel besser. Nächsten Samstag geht es dann im zweiten Camp in Wismar hoffentlich wieder so konzentriert zur Sache.“

Text: Andre Goeda