Sicherheit auf dem Wasser steht an erster Stelle

Jugendabteilung des Warener Seglerverein benötigt neues Trainerboot

„Wir holen die Jugend ins Boot“ lautet das Motto des Warener Seglervereins. Das ist naheliegend, immerhin hat die eigene Jugendabteilung eine lange Tradition, haben seit Vereinsgründung etliche Kinder das Segeln auf der Müritz erlernt. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Spaß und Freude an den Segelsport heranzuführen und ihnen damit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten“, weiß Jugendsprecher Miguel Leetz: „Und vielleicht werden sie später einmal die Mitglieder, die unseren über 130-jährigen Verein weiterführen.“

Im WSV ist man stolz auf die Ausrichtung, immer mehr junge Menschen würden sich für den Segelsport begeistern und hier einen Ort finden um Teamgeist, Verantwortung und Naturverbundenheit zu erlernen, heißt es. Während die Jüngsten in der Optimisten-Jolle (kurz Opti) unterwegs sind, segelt die Jugend in den Bootsklassen 420er- und ILCA. Weil sich viele Familien den Segelsport nicht leisten können, lebt man in Waren die Chancengleichheit. Auch durch das zur Verfügung stellen von Vereinsbooten. Doch qualifiziertes Training kommt nicht von ungefähr. Geschulte Trainer stehen mit Rat und Tat zur Seite und bringen ihnen nicht nur das Segelhandwerk bei. Sie fördern die Jungen und Mädchen in Sachen Selbstvertrauen und Teamfähigkeit, lehren sie die Natur zu respektieren und nachhaltig zu handeln – auf und neben dem Wasser.

9.500 Euro für Sicherheit auf dem Wasser

Während man sich beim WSV also nicht um Mitglieder sorgen muss, sorgt derzeit ein anderes Thema für Herzklopfen: das Equipment. Genauer benötigt der Verein dringend ein neues Trainerboot samt aktueller Ausrüstung. Schließlich geht es um die Minimierung von Risiken auf dem Wasser. Mehrere tausend Euro braucht der Verein dafür, mehr als die Mitglieder allein aufbringen können. Jugendwartin Heike Ahrent hat sogleich die Initiative ergriffen und eine Crowdfundingaktion auf 99funken.de, der Initiative der regionalen Sparkassen, gestartet.

Auf der Projektseite informiert Ahrent: „Eines unserer Trainerboote ist veraltet, reparaturanfällig und entspricht nicht mehr den Sicherheitsstandards. Ein modernes, zuverlässiges Boot ist essenziell, um die Sicherheit auf dem Wasser zu gewährleisten: Ein neues Boot mit aktueller Ausrüstung minimiert Risiken auf dem Wasser. Mit einem stabilen und wendigen Boot können unsere Trainer gezielt auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen.“ Insgesamt wolle man 9.500 Euro zusammen bekommen. Die Fundingschwelle liegt derweil bei 5.000 Euro – bis Ende Januar hat man dafür Zeit. Wie hoch der zu spendende Betrag liegt, kann übrigens jeder selbst entscheiden.

Heike Ahrent und Miguel Leetz freuen sich jedenfalls auf viele Unterstützerinnen und Förderer: „Für jubelnde Kinder und glückliche Trainer; damit wir unsere 40+ Kinder und Jugendlichen sicher auf dem Wasser betreuen können.“

Zum Crowdfunding: https://www.99funken.de/wir-holen-die-jugend-ins-boot

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