Der SSC Palmberg Schwerin nutzte konsequent seine Chance, bei einem 3-Punkte-Sieg (3:0 bzw. 3:1) am Dresdner SC vorbeizuziehen.

Schwerin(WG): In einem begeisternden Spiel kämpfte der SSC den Dresdner SC mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:14) nieder.

1. Satz: Schwerin begann sehr nervös und machte viele einfache Fehler, die Dresden konsequent nutzte (4:8, 7:12, 10:14). Nun hatte sich Schwerin so langsam gefangen und konnte zum 14:14 ausgleichen. Greta Szakmary, Louisa Lippmann und Lauren Barfield erzielten wichtige Punkte, so dass der SSC schließlich diesen Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnte.

2. Satz: Von Beginn an ging es hier knapp zu. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Leider avancierte G. Szakmary zum Schwachpunkt in der Abwehr und verursachte das 9:12. Trainer Felix Koslowski regierte und brachte Jelena Oluic für die Ungarin. Das brachte mehr Sicherheit in der Abwehr. Trotzdem konnte Dresden seinen knappen Vorsprung halten, vor allem wegen ihrer Topangreiferinnen Piia Korhonen und Ivana Mrdak. Erst beim 22:22 konnte der SSC ausgleichen und durch L. Lippmann das hartumkämpfte 25:23 erzielen.

3. Satz: Jetzt hatte Dresden nichts mehr entgegenzusetzen. Schwerin schaltete nach Belieben und hatte keine Mühe, diesen Satz mit 25:14 zu gewinnen. Damit konnte sich der SSC einen Punkt vor Dresden setzen und den zweiten Platz in der Tabelle erringen.

Schwerin spielte mit: Szakmary, Lippmann, Geerties, Hanke, Dumancic, Barfield, Carocci; Oluic
Zuschauer: ca. 2.000
1. Satz: 1:0, 25:21, 25 Min.; 2. Satz: 2:0, 25:23, 26 Min.; 3. Satz: 3:0, 25:14, 21 Min.

Trainerstimmen:

Alexander Waibl, Dresdner SC: Der 1. und 2. Satz lief gut, bis wir anfingen, kleine Fehler zu machen, die von Schwerin genutzt wurden. Im 3. Satz haben wir zu viel Risiko gespielt und waren chancenlos.
Felix Koslowski, SSC: Ich habe auf ein knappes Ergebnis getippt und nicht mit einem 3:0 gerechnet. Kompliment an die Mannschaft, die nach Rückstand immer wieder zurückgekommen ist.