Mit einer durchwachsenen Leistung konnte der SSC Palmberg Schwerin Schwarz-Weiß Erfurt mühevoll mit 3:1 (25:22, 18:25, 25:18, 25:12) besiegen.

Schwerin(WG): Trainer Felix Koslowski begann wieder mit seiner 2. Reihe. Das gelang aber nur teilweise. Konnte der 1. Satz noch mit Ach und Krach gewonnen werden, ging der 2. Satz voll in die Hosen. Erst, als im 3. Satz die erste Garnitur auf dem Spielfeld stand, konnte das Spiel gedreht werden.

1. Satz: Schwerin lag zwar ständig in Führung, konnte sich aber erst zum Schluss seiner Sache sicher sein (10:9, 15:13, 20:15). Aktivste Angreiferin war Greta Szakmary. Bereits der 1. Satzball wurde mit einem Blockpunkt von Beta Dumancic zum 25:22 verwandelt.

2. Satz: Hier sah der SSC keinen Stich und wurde regelrecht durch die stark ersatzgeschwächten Erfurterinnen vorgeführt. Über die Stationen 10:15, 15:21 hatten die Gäste bim Stand von 18:24 Satzball, der zum Satzausgleich verwandelt wurde.

3. Satz: Nun sah sich Trainer Koslowski gezwungen, seinen Stammsechser aufs Feld zu schicken. Vor allem Jennifer Geerties spielte eine bärenstarke Partie und legte mit einer tollen Aufschlagserie den Schlüssel zum Satzerfolg, der mit 25:18 durch Kimberly Drewniok abgeschlossen wurde.

4. Satz: Jetzt hatte Erfurt nichts mehr zuzusetzen und kam total unter die Räder. Schwerin zog unaufhörlich davon (10:3, 15:5, 20:9). Beim Stand von 24:12 war dann Matchball, den B. Dumancic zum 25:12 verwandelte.

Schwerin spielte mit: Szakmary, Polder, Bongaerts, Drewniok, Sakamoto, Dumancic, Lohmann; Doshkova, Hanke, Barfield, Geerties, Pogany

Zuschauer: ca. 1.700

1. Satz: 1:0, 25:22, 25 Min.; 2. Satz: 1:1, 18:25, 23 Min.; 3. Satz: 2:1, 25:18, 23 Min., 4. Satz: 3:1, 25:15, 18 Min.

Trainerstimmen:

Jonas Kronseder, Schwarz-Weiß Erfurt: Generell bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden, da wir viele Verletzte hatten. Dann hat in entscheidenden Situationen das Quentchen Glück gefehlt.

Felix Koslowski, SSC: In den ersten beiden Sätzen haben wir nicht zu unserem Rhytmus gefunden, weil die Kontinuität fehlte. Erfurt hat gut gespielt und unsere Fehler ausgenutzt. Mit dem Stammsechser wurde das Spiel gedreht. Das Beste ist der 3:0-Erfolg.