Nach der 2:3-Niederlage im Supercup gegen Dresden sollte der Bundesliga-Auftakt gegen den SC Potsdam erfolgreicher vonstatten gehen. Doch der SSC Palmberg Schwerin verlor auch dieses Mal mit 2:3 (20:25, 25:23, 25:19, 19:25, 11:15).

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Schwerin(WG): Leider wiederholten sich beim SSC die Fehler aus dem Dresden-Spiel. Potsdam konnte das ausnutzen und siegte verdient.

1. Satz: Schwerin konnte lediglich beim 1:1 bzw. 3:3 einen Gleichstand herstellen, ansonsten lief man ständig einem Rückstand hinterher (8:10, 10:15, 17:20). Beim 19:24 hatte Potsdam Satzball; der zweite konnte dann zum 20:24 verwandelt werden.

2. Satz: Dieser Satz verlief bei wechselnden Führungen recht spannend (2:4, 10:11, 15:14, 20:19). Schwerin konnte die knappe Führung bis zum Satzende halten und den zweiten Satzball durch die beste SSC-Spielerin Indy Baijens zum 25:23 verwandeln. Leider verletzte sich Lina Alsmeier durch Umknicken schwer am Fuss und wird wohl längere Zeit ausfallen. Gute Besserung.

3. Satz: Nach Anlaufschwierigkeiten bekam der SSC diesen Satz langsam in den Griff (5:7, 10:8, 15:12, 20:15). Vor allem Lindsey Ruddins konnte dem Spiel ihren Stempel aufdrücken und mit ihren druckvolle Angriffen punkten. I. Baijens verwandelte schließlich den 1. Satzball zum 25:19.

4. Satz: Wer glaubte, dass Schwerin das Spiel jetzt im Griff hat, sah sich schwer enttäuscht. Den gesamten Satz lief man wieder einem Rückstand hinterher (5:10, 10:16, 15:19). Es lief überhaupt nichts mehr zusammen. Potsdam hatte leichtes Spiel, diesen Satz mit 25:19 zu gewinnen. Nun musste der Tie-break entscheiden.

5. Satz: Bis zum 5:5 konnte der SSC noch mithalten, doch dann schlichen sich einfach zu viele einfache Fehler ein, die Potsdam ausnutzen konnte (7:10). Beim 11:12 konnte noch einmal der Anschluss erreicht werden, doch der SCP zog konsequent seine Linie durch und gewann verdient mit 15:11 und damit dieses Spiel 3:2.

Schwerin spielte mit: Laak, Ruddins, Spech, Alsmeier, Imoudu, Baijens, Pogany; Stoltenborg, Nestler, Hölzig, Neuhaus, Ambrosius
Zuschauer: 1.000