In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel konnten die Stiere den 1. VfL Potsdam glücklich mit 22:21 (11:13) bezwingen.


Schwerin(WG): Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Sieger verdient. Schwerin konte wirklich von Glück reden, in der Schlussphase noch den Sieg aus dem Feuer geholt zu haben. Potsdam war ein durchaus ebenbürtiger, manchmal sogar ein etwas besserer Gegner. In der 1. Halbzeit konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen (2:2, 6:5, 9:10, 11:11). Mit dem Pausenpfiff konnten die Gäste erstmals einen 2-Tore-Vorsprung zum 11:13 erzielen. Die Stiere brachten sich durch katastrophale Fehlabspiele immer wieder um ein besseres Ergebnis (Pedersen, Passias). Von der 21. bis zur 30. Minute gelang ihnen kein Tor.

Zu beginn der 2.Halbzeit sah Schwerin schon wie der sichere Verlierer aus, da Potsdam mit 16:12 führte (38. Min.). Das Blatt wendete sich durch die Einwechselung von Torhüter Robert Heinemann für Jan Kominek. Er liess die Gästestürmer mit seinen Paraden schier verzweifeln. Beim 18:18 (52. Min.) war das Spiel wieder ausgeglichen. Beim Stand von 21:21 erhielt Schwerin einen 7-Meter, den Mark-M. Pedersen zwar nicht im Tor unterbringen konnte, dafür aber den Nachwurf verwandeln konnte. Damit war der glückliche Sieg perfekt.
Das nächste Heimspiel findet am 07.10.2018 gegen Hannover statt.

Schwerin spielte mit: Kominek (7 Paraden), Heinemann (8 Paraden); M.M. Pedersen (10/4), Grämke, Prothmann (1), Weßeling, Barten (1), Evangelidis (1), Zufelde (3), Aust (1), M. Pedersen, Passias (3), Krutzki, Pärt (2)
Zuschauer: 1.511

Trainerstimmen:

Daniel Deutsch, 1. VfL Potsdam: Das ist eine sehr bittere Niederlage in einem sehr spannenden Spiel. Wir haben 10 Minuten schlecht gespielt und deshalb verloren.

Stefan Riediger, SV Mecklenburg-Schwerin: Heute hat nicht der Bessere, sondern der Glücklichere gewonnen. Wir haben sehr viele Fehler gemacht. Wir freuen uns über die 2 Punkte.