Unparteiische aus Basketball und Fußball tauschen Erfahrungen aus

Rostock ‱ „Basketball trifft Fußball“ hieß es am vergangenen Mittwoch (2. Oktober) beim vierten Treffen am Schiedsrichter-StĂŒtzpunkt in Rostock. Der Landesfußballverband verfolgt neben diesem Standort auch in Plate (Region Schwerin) das Ziel, den aktiven Unparteiischen ein regelmĂ€ĂŸiges und qualitativ hochwertiges Angebot zur Weiterbildung bereitzustellen.

Schiedsrichter am StĂŒtzpunkt in Rostock beim Athletiktraining. Foto: Christian Allwardt
Die Unparteiischen vor koordinativen Herausforderungen. Foto: Christian Allwardt

Insgesamt nahmen an dieser Veranstaltung 25 Schiedsrichter, eingestuft von der Kreisoberliga bis zur Regionalliga, teil. Nach der schweißtreibenden Athletikeinheit unter der Leitung von Hansa-Nachwuchstrainer Felix GrĂ€fe konnten die Teilnehmer einen ganz besonderen Referenten begrĂŒĂŸen. Mit AndrĂ© JĂŒrgens, dem 1. Vorsitzenden und GeschĂ€ftsfĂŒhrer des EBC Rostock e. V., leitete ein absoluter Basketballfachmann durch den Abend. JĂŒrgens selbst ist vielen von den Heimspielen der Rostock Seawolves bekannt, da er die Spiele in der Stadthalle begleitet und moderiert. Hin und wieder muss JĂŒrgens dabei auch die Regeln des Basketballspiels erklĂ€ren, was er souverĂ€n meistert.

Bis vor wenigen Jahren war JĂŒrgens nĂ€mlich noch bis in die 2. Basketballbundesliga als Unparteiischer aktiv. Nach seinen AusfĂŒhrungen zum Regelwerk im Basketball, berichtete JĂŒrgens von Erlebnissen in der zweithöchsten Liga und der Zusammenarbeit mit den Kollegen auf dem Parkett. Speziell die umfangreiche Vor- und Nachbereitung der Partien hinterließ einen nachhaltigen Eindruck auf Seiten der Unparteiischen.

AndrĂ© Jürgens, Vorsitzender des EBC Rostock, erklärt die Aufteilung der Zuständigkeiten auf dem Spielfeld. Foto: Christian Allwardt
AndrĂ© Jürgens erklärt die Aufteilung der Zuständigkeiten auf dem Spielfeld. Foto: Christian Allwardt

Der anschließende Austausch ĂŒber Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Spielleitung von Schiedsrichtern im Basketball und Fußball gestaltete sich lebhaft und erkenntnisreich. Insbesondere die Kommunikation mit den Spielern und Offiziellen rĂŒckte hierbei in den Fokus der Diskussion. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass eine weitere Zusammenarbeit Potenzial birgt. ZukĂŒnftig könnte man anhand von Videomaterial aus den jeweiligen Sportarten noch detaillierter vergleichen und herausarbeiten, wie man Methoden der anderen Sportart zielorientiert in seine Spielleitungen eingliedern kann.

Text: Florian Markhoff

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