Teilnehmerzahlen blieben erstmals unter den Erwartungen

Zwei Tischtennisschläger mit Ball auf einer Tischtennisplatte in einer modernen Sporthalle.

Symbolbild

Im Tischtennis wurde am ersten Septemberwochenende in Schwerin das 29. Landespokalturnier gespielt. Leider blieben in diesem Jahr die Teilnehmerzahlen erstmalig unter den Erwartungen. Sogar einige größere Vereine waren nur mit wenig Aktiven am Start, so fehlten auch manche Leistungsträger. Dennoch gab es viele interessante und spannende Matches, die oftmals erst im 5. Satz und noch dazu in der Verlängerung entschieden wurden. Es gab keine Titelverteidigung, dafür aber manche Überraschung.

Dazu gehörte der Pokalgewinn des Zufallsdoppels Sabrina Bentin/Edelgard Siggel (VfL Schwerin). Nach schwachem Start besiegten sie mit Claudia Ahrens/Maxi Langschwager (TSV Rostock Süd/SV NW Rostock) nicht nur die Vorjahressieger sondern auch die Deutschen Meister der Verbandsklassen Damen B. Gegen Antje Audörsch/Janine May (Hagenower SV/TTC Greifswald)hatten sie es mit dem 3:2 sogar schwerer. Antje Audörsch (Hagenower SV) konnte sich im Einzel gegen die überwiegend jüngere Konkurrenz mit ihrem starken Kampfgeist durchsetzen. Der 2. Platz ist deshalb beachtlich. Im Herren Einzel A schafften es zwar die Parchimer Rico Jost, Thomas Marchall, Jonas Beck sowie der Schweriner Christian Becker in die Endrunde, schieden dann gleich aus, was auch Sabrina Bentin im Damen Einzel passierte. Im Gemischten Doppel kam das Aus im Viertelfinale für Siggel/Le Minh (VfL Schwerin) sowie Audörsch/Becker (SC Parchim/TTC Schwerin). Nur der junge Jonas Beck (SC Parchim) schaffte es mit seiner Rostocker Partnerin auf den 3. Platz.

Bei den Herren B konnte Ulrich Kraft (TTC Schwerin) seiner eigentlich Favoritenrolle nicht gerecht werden. Im Einzel unterlag er im Halbfinale dem neuen Pokalsieger Uwe Günther (Stavenhagener SV) 3:2. Ganz stark spielte Heiko Trenkel (TTC Schwerin), der den Gesetzten Frank-Jürgen Fahldieck (Stavenhagener SV) 3:2 ausschaltete und erst im Halbfinale an Arne Zühlsdorf (SV Medizin Stralsund ) scheiterte. Die Endrunde erreichten auch die Schweriner Mathias Krause, Manfred Mende, Thomas Zarncke, Marco Sevecke, die Sukower Andy Schaar, Andreas Lenzky-Feucht, der Hagenower Frank Jost, die Ludwigsluster Dieter Prahl, Uwe Neper sowie Ole Hoth aus Lalendorf, der sich mit seinem Partner Tilo Blauwitz, nachdem sie im Doppel B Kraft/Trenkel (TTC Schwerin ) ausgeschaltet hatten, mit einem klaren 3:0 gegen Prahl/Neper (TSG Ludwigslust) in die Pokalsiegerliste eintragen konnte.

Text: Roswitha Wiencke / VfL Schwerin