Auerhahn fliegt erstmals nach England

Nach einem spektakulĂ€ren Finale im Sechser-Speedway ging der traditionell am Vorabend des Teterower Bergringrennens ausgefahrene Auerhahnpokal erstmals auf die britischde Insel. Dabei war der Auftakt fĂŒr den spĂ€teren Sieger Adam Ellis mit einem „Nuller“ gleich im ersten Lauf alles andere als optimal, einLaufsieg und drei zweite PlĂ€tze reichten dem 23-jĂ€hrigen Briten mit Platz acht nach 20 LĂ€ufen dann aber zum Einzug ins Halbfinale. Die sportlichen Akzente im mit Fahrern aus acht Nationen sehr ausgeglichenen Feld hatten bis dahin allerdings vor allem der junge DĂ€ne Rasmus Jensen, mit 14 Laufpunkten Vorrundenbester, und der Grand-Prix-Fahrer Artem Laguta aus Russland gesetzt.

Der Auerhahnpokal geht 2019 an den Briten Adam Ellis. Foto: Hans-Werner Ruge

Mit dem Deutschen Meister Martin Smolinski und U-21-Meister Michael HĂ€rtel schafften sehr zur Freude der 4500 Fans auch zwei Deutsche den Sprung in die Vorschlussrunde, wĂ€hrend die „jungen Wilden“ Lukas Fienhage, Dominik Möser und auch Rene Deddens mit hinteren PlĂ€tzen ausschieden. BegeisterungsstĂŒrme auf den RĂ€ngen begleiteten dann im ersten Halbfinale den rasanten Ritt von Publikumsliebling Smolinski auf Platz zwei hinter dem norwegischen Routinier Rune Holta und vor Rasmus Jensen. Im zweiten Halbfinale verpasste Michael HĂ€rtel mit Platz vier knapp den Finaleinzug. Sechs Stahlschuhpiloten aus sechs verschiedenen LĂ€ndern rollten dann zum Endlauf an die StartbĂ€nder.

Nach seinem vorherigen Halbfinalsieg startete Adam Ellis erneut super und wurde nach fĂŒnf Runden vor Rune Holta und dem Schweden Filip Hjelmland als 18. Auerhahngewinner gefeiert. FĂŒr Matin Smolinski blieb trotz guter Leistung der undankbare vierte Platz.“ Ich habe ein gutes Rennen geliefert.Im Finale war mein Start nicht perfekt und beim Sechser-Speedway wird es dann sehr schwer“,resĂŒmierte der Olchinger,der auch heiß auf die GP-Wildcard Ende August an gleicher Stelle ist.

Ergebnis:
1. Adam Ellis GB
2. Rune Holta NOR
3. Filip Hjelmland S
4. Martin Smolinski D
5. Rasmus Jensen DK
6. Pawel Hlip PL
7. Artem Laguta RUS
8. Michael HĂ€rtel D
9. Nikolai Klindt DK
10. Andreas Lyager DK
11. Mathias Thoenblom S
12. Vladimir Borodulin RUS
13. Rene Deddens D
14. Lukas Fienhage D
15. Roman Lakhbaum RUS
16. Dominik Möser D

Hans-Werner Ruge

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