Am Wochenende vom 17 – 18. September war es im Dojo der Aikido-Schule Schwerin endlich wieder so weit. Pierre Congard empfing Toshiro Suga Shihan (7. Dan Aikido). Unter dem Schirm unseres Dachverbands dem „Freie Deutsche Aikidovereinigung e. V.“ (FDAV) versammelten wir uns und wurden nach fast zwei Jahren Geduld  mit einem Lehrgang der Extraklasse belohnt. 

Die lange auferlegte Pause, welche die Pandemie uns abverlangte, schafft (sicher nicht nur bei mir) ein besonderes Gefühl des Wiedersehens. Dinge die schon zur Regel gehören haben nun wieder den Wert bekommen, den sie auch haben sollten.

Toshiro Suga in Schwerin bei Pierre Congard

Toshiro Suga in Schwerin bei Pierre Congard

Das Zusammenkommen mit den Freunden aus ganz Deutschland, Frankreich und anderen Ländern, der persönliche Kontakt, das sich anlächeln aus dem ganzen unverhüllten Gesicht und all die anderen „kleinen“ Dinge, die bei Video und hinter Masken verborgen bleiben, aber so wichtig sind um verstanden zu werden.

Und trotz aller Widrigkeiten wurde weiter trainiert. Unermüdlich in einem Zimmer, auf der Wiese, im Schnee, am Strand, dem Sportplatz, dem Hinterhof, dem Balkon, hinter Masken, auf Distanz, mit Videounterstützung und sicher auch weiteren kreativen Lösungen. Aikido als Lebensweg ist flexibel und das Dojo nicht auf Räume begrenzt. Schon Tamura Shihan schrieb darüber in seinem Buch „Etiquette und Weitergabe“.

Und… Trainieren bringt einen weiter. manchmal sogar besonders dann, wenn man aus der Komfortzone ausbrechen muss. […]

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