Gorodki

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Gorodki in Mecklenburg-Vorpommern

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Informatives zu Gorodki

Der Sportverein für nichttraditionelle Sportarten (NTS) in Schwerin hat das altslawische Stockwurfspiel Gorodki in Mecklenburg-Vorpommern auf die Karte gesetzt. Osteuropäische Einwanderer haben die volkstümliche Sportart in Deutschland nach und nach heimisch gemacht. Nachdem die deutschlandweit erste Anlage in Karlsruhe erbaut wurde, hat sich die Sportart verhältnismäßig rasch verbreitet und turniertaugliche Plätze entstanden unter anderem in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Wie funktioniert das Spiel?

Das Spiel ist ein traditionelles und volkstümliches russisches Geschicklichkeitsspiel, das gewisse Ähnlichkeiten zum Bowling und zum in England verbreiteten Hufeisenwurf aufweist. Beim Gorodki ("Städtchen") werden fünf Holzklötzchen zu bestimmten Figuren aufgebaut - etwa "Gabel", "Stern", "Pfeil", "Brief" oder "Kurbelwelle" -, und diese sollen dann mittels eines Wurfstockes (Bita) aus einer bestimmten Entfernung (vom "Kon" oder "Polukon" aus) von ihrem Platz ("Gorod"/Stadt) aus dem Spielfeld geschlagen werden. Dafür sollte man möglichst wenig Versuche in Anspruch nehmen.

Die Sportanlage und deren Nutzung

Durch die finanzielle Unterstützung der Stadt und des Sozialministeriums Mecklenburg-Vorpommern wurde dem NTS ermöglicht, eine moderne Sportstätte inklusive 8-Feld-Anlage zu errichten. Seitdem trainieren dort regelmäßig erfahrene Sportler unter professionellen Bedingungen und treten in bedeutenden nationalen und internationalen Wettkämpfen gegeneinander an. Neulinge können die Anlage nutzen, um die Sportart durch Schnupperkurse kennenzulernen. Außerdem wird die Anlage in Schwerin häufig zu besonderen Anlässen wie Projekttagen oder Sportkursen von Schulen und Jugendeinrichtungen genutzt.

Ein Mittel zur Intergration und Problembewältigung

Der Sport zu deren populärsten Verfechtern der ehemalige russische Zar Peter der Große gehört, ist in Mecklenburg-Vorpommern ursprünglich aus der Versenkung geholt worden, da einige sportbegeisterte Zuwanderer sowjetischer Herkunft sich gewünscht haben ihren Sport weiter ausüben zu können und vor allem in Deutschland bekannter zu machen. Um die interkulturelle Öffnung der Plattenbauten zu fördern und die zahlreichen insbesondere russlanddeutschen Migranten und Einheimischen zu gemeinsamen Sport zu motivieren ist der NTS diesem Wunsch mit der Unterstützung einiger Organisationen und Vereine dann auch nachgekommen. Nach wie vor schreibt sich der Verein in besonderem Maße die Entwicklung von Akzeptanz, Toleranz und interkulturellem Verständnis auf die Fahne. Das große volontäre Engagement und das Netzwerken vieler verschiedener Akteure rund um Schwerin hat mittlerweile für eine Spaß bringende, generationenübergreifende und Integration dienenden Entwicklung insbesondere in den sozialen Brennpunkten Schwerins gesorgt.

Bildnachweis:
fotolia.com © borroko72 “Sports game towns”, #209246730

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