Sternberger Bezirkligisten erzielen 20 Treffer beim Benefizspiel

Zu Gast bei Handballfreunden: Die meckpommGas-Tour stoppte am Dienstag in Sternberg. Foto: Barbara Arndt

Am Ende wird bekanntlich alles gut: Der erste Stopp der meckpommGas-Promotiontour in Sternberg hat den Handballfreunden einen richtig schönen Abend beschert. Und der ging stimmungsvoll los: Die Funkengarde des Sternberger Carneval Clubs legte einen tollen Auftritt hin, bevor das Schiedsrichtergespann Eva Dethloff und Kay Schumacher das Benefizspiel anpfiff. „Ja, ich bin zufrieden“, resümierte Abteilungsleiter Tom Burow vom Sternberger HV. Seine Männermannschaft, von Stefan Wrede gecoacht, kämpfte wacker gegen die Mecklenburger Stiere. Vor 212 begeisterten Zuschauern gewannen die Drittligisten zwar deutlich mit 42:20 (20:7). Doch jedes Tor und jede Parade der Sternberger wurden lautstark bejubelt und sorgten für viel Freude auf den Bänken an der Seitenlinie.

Nach einer durchaus schwierigen Saison war es gar nicht so einfach gewesen, zum Saisonausklang noch einmal alle zu motivieren, räumt Tom Burow ein. Umso schöner, dass Spaß und ein faires Kräftemessen das Benefizspiel bestimmten. Die Stiere, unterstützt mit jungen Anschlussspielern, legten sehr schnell vor. „Das war schon sehr intensiv. Ich finde es jedoch gut, gegen eine deutlich stärkere Mannschaft zu spielen. Da kann man immer etwas mitnehmen und sich vielleicht auch steigern“, so Rechtsaußen Pascal Schubert vom SVH. Er steuerte beim Handball-Highlight ein Tor bei. Die Handballstiere sorgten für Freude mit eleganten Hebern und so manchem Kempa. „Ich denke, wir haben ein schönes Spektakel abgeliefert“, findet SHV-Coach Stefan Wrede. „Wir sind teilweise schon unter unseren Möglichkeiten geblieben. Unter Strich bleibt eine tolle Werbung für den Handballsport in Sternberg.“ Und genau darum ging es auch Tom Burow. „Die Mecklenburger Stiere sind ein echter Anziehungspunkt. Viele Sternberger besuchen regelmäßig die Heimspiele in Schwerin. Da ist es toll, die Stiere auch mal in unserer bescheidenen Halle zu haben und allen ein schönes Erlebnis zu ermöglichen.“ Die Sternberger hatten dafür einen wunderbaren Rahmen geschaffen. Eine Hüpfburg begeisterte die kleinsten Besucher. Beim traditionellen Siebermeterwerfen in der Halbzeitpause überzeugte der Sternberger Rayko Klink gegen die Nummer 1 der Stiere, Jan Kominek. Sehenswert für die Handball-Enthusiasten war übrigens das Debüt von Marvin Kix und Malte Runge aus der A-Jugend der Jungstiere im Männerbereich. Am Ende freuten sich die Sternberger über eine finanzielle Unterstützung der Stadtwerke Schwerin als Tourpartner in Höhe von 424 Euro und einen schönen Abend. Barbara Arndt

Sternberger HV: Schulz, B. Lengert 5/1, Hildebrandt, Tim Burow 2, Kraft, Seidel 3, Schubert 1, J. Lengert 1, Engelmann 4, M. Wrede, T. Wrede 3

Mecklenburger Stiere: Kominek, Heinemann, Lampe – M. M. Pedersen 2, Grämke 3, Grolla 3, Kix 3/1, Weßeling, Barten 2, Runge 4, Zufelde 4, Schröter 4, M. J. Pedersen 2, Passias 2, Krutzky 5, Pärt 4, Leu 4

Text: Barbara Arndt / Mecklenburger Stiere