Die Volleyball-Spielerin Jennifer Geerties über die aktuellen Erfolge mit dem SSC und der deutschen Nationalmannschaft

Die goldene Volleyball-Saison 2016/17 mit dem Deutschen Meistertitel für den Schweriner SC liegt mittlerweile auch schon wieder mehr als zwei Monate zurück. Zurzeit läuft die Beachvolleyball-Saison 2017, wobei den zweiten „smart super cup“ der Saison Kim Behrens/Anni Schumacher (USC Münster/Dresdner SSV) und Philipp-Arne Bergmann/Yannick Harms (Rotes Rudel TC Hameln) gewannen.

Das Finale der Beachvolleyball-Landesmeisterschaft M-V steigt dann am 26./27.August in Warnemünde.

Für die Hallen-Volleyballerinnen geht es nach der erfolgreichen WM-Qualifikation für die WM 2018 in Tokyo und dem zweiten Platz beim renommierten Turnier in Montreux nun zum Grand Prix vom 7.Juli bis 30.Juli in Bulgarien. Für die deutschen Volleyball-Frauen warten dann noch die EM vom 22.September bis 1.Oktober in Georgien bzw. in Aserbaidschan und für die deutschen Volleyball-Männer die EM vom 24.August bis 3.September in Polen.

Schnell nachgefragt bei Jennifer Geerties

Jennifer Geerties, Jahrgang 1994, über die aktuellen Erfolge mit dem SSC bzw. der deutschen Nationalmannschaft und kommende Herausforderungen

„Ein tolles Erlebnis nach dem anderen…“

Frage: Ganz herzlichen Glückwunsch zur WM-Quali und Silber in Montreux! Wie ist die Gemütslage nach den Erfolgen der letzten Wochen? Was sind die Ambitionen für den Grand Prix?

Jennifer Geerties: Es folgte ein tolles Erlebnis nach dem anderen… Erst die Meisterschaft, dann der Start mit der Nationalmannschaft plus die erfolgreichen zwei Wochen mit der WM-Quali und dem zweiten Platz in Montreux. Wir waren alle sehr glücklich nach der erfolgreichen WM-Quali. Eine WM zu spielen ist immer etwas Besonderes. Montreux war die Zugabe. Für uns kam es ein wenig überraschend, aber durch den Sieg im ersten Spiel gegen Brasilien fanden wir gut ins Turnier und bekamen zum Schluss verdient die Silbermedaille.

Frage: Nach dem Deutschen Meistertitel blieb da eigentlich Zeit zum Relaxen? Oder ist „Urlaub“ zwischen Meisterschaft, Grand Prix und EM gar nicht drin?

Jennifer Geerties: Wir hatten 9 Tage frei. Man braucht erst einmal ein paar Tage, um runter zu kommen und um alles zu realisieren. Natürlich wäre Urlaub schön gewesen, aber der folgt erst nach dem Grand Prix.

Letzte Frage: Mit der EM wartet ja noch ein wichtiges Turnier im Spätsommer 2017? Was ist dort das Minimalziel?

Jennifer Geerties: Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Die WM-Quali hatte höchste Priorität in diesem Sommer und die EM ist das absolute Highlight. Wir legen den Fokus jetzt erst einmal auf den Grand Prix.

Vielen Dank, alles erdenklich Gute und weiterhin maximale Erfolge!

Marko Michels

Fotos (Michels): Immer „Stimmung in der Bude“, die ARENA des Deutschen Meisters im Frauen-Volleyball 2017, des SSC.