Erfurt, Grosseto, Bydgoszcz, Nairobi und London: M-V dabei!

Leichtathletische Gro├čeins├Ątze f├╝r j├╝ngere und reifere Leichtathletinnen und Leichtathleten aus M-V

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten sind im Juli und August nonstop gefragt.

Bei den achten IPC-WM vom 14.Juli bis 23.Juli in London werden aus M-V-Blickwinkel Lindy Ave (HSG Uni Greifswald, 100 Meter, 200 Meter, Weitsprung) und die geb├╝rtige Pasewalkerin Martina Willing (Kugelsto├čen, Speerwerfen) ihr Bestes geben. Zehn Tage sp├Ąter folgen die 16.IAAF-WM vom 5.August bis 13.August an gleicher Stelle, wahrscheinlich auch mit M-V-Beteiligung.

Wie gro├č diese sein wird, entscheidet sich bei den Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik vom 8.Juli bis 9.Juli in Erfurt, bei denen ebenfalls Athletinnen und Athleten aus M-V starten werden, und die entscheidend sein werden, wer Schwarz-Rot-Gold im August in der britischen Hauptstadt vertreten wird.

Aber auch andere leichtathletische Gro├čereignisse des Sportsommers 2017 k├Ânnen mit einer M-V-Beteiligung rechnen…

Grosseto, Bydgoszcz und Nairobi „mit M-V-Teams“

Eine Troika aus M-V tritt bei den U 20-EM in Grosseto vom 20.Juli bis 23.Juli an: Janika Baarck (SC Neubrandenburg) im Siebenkampf, Wiebke Griephan (LAV Ribnitz-Damgarten/Sanitz) mit der deutschen 4 x 100 Meter-Staffel und Tim Ader (SC Neubrandenburg) im Diskuswerfen.

F├╝r die U 23-EM in Bydgoszcz zuvor, vom 13.Juli bis 16.Juli, wurden Patrick M├╝ller (SC Neubrandenburg, Kugelsto├čen) und Claudine Vita (SC Neubrandenburg, Kugelsto├čen und Diskuswerfen) seitens des Deutschen Leichtathletik-Verbandes nominiert. In Nairobi, bei den Jugend-WM (U 18) vom 12.Juli bis 16.Juli, sind aus M-V-Sicht Chima Ihenetu (SC Neubrandenburg, Hochsprung), Laure Scheutzow (Schweriner SC, Stabhochsprung) und Julia Ulbricht (1.LAV Rostock, Speerwurf) am Start.

Wie war das aber – leichtathletisch betrachtet – noch bei den vorerst letzten Leichtathletik-Elite-WM in Peking vor zwei Jahren?!

An den 15.Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 in Peking nahmen fast 2000 Athletinnen und Athleten aus 206 L├Ąndern ma├čen die Kr├Ąfte, die hoffentlich alle auf nat├╝rlichem Weg entstanden. Das hei├čt – durch das angeborene Talent, durch flei├čiges Training, eine ausgewogene Ern├Ąhrung und eine positive Lebenseinstellung.

47 Titel wurden feil geboten

47 WM-Titel wurden vergeben und eigentlich wollten die US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner wieder die „Pole Positionen“ im Medaillen-Ranking erobern. ┬áAber: Es ist wie so oft im Leben, gerade im sportlichen Dasein: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…

USA nicht Erster

Team U.S.A. mu├čte eine Reihe von empfindlichen Niederlagen insbesondere auf den Lauf-Distanzen einstecken. Keine Medaillen in den traditionsreichen US-Disziplinen Herren-Weitsprung, Herren-Stabhochsprung, Herren-Hochsprung oder Herren-Diskuswerfen und und und ┬á– ein Desaster.

Am Ende belegten die USA mit 6 x Gold, 6 x Silber, 6 x Bronze gar nur Rang drei im Medaillenspiegel. Kenia wurde bestes Leichtathletik-Land mit 7 x Gold, 6 x Silber, 3 x Bronze vor Jamaika mit 7 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze.

Insgesamt erk├Ąmpften 43 L├Ąnder WM-Medaillen, darunter 19 Staaten eine oder mehrere Goldmedaillen. Nicht einmal ein Viertel aller teilnehmenden Nationen gewann damit eine Plakette. Dominierten fr├╝her die „Gro├čen Vier“, USA, DDR, Sowjetunion, Westdeutschland, so sind heute rund 20 Nationen, darunter viele afrikanische L├Ąnder, sehr stark. Einige L├Ąnder spezialisierten sich auf Einzel-Disziplinen, wie zum Beispiel Kolumbien im Dreisprung der Frauen (Weltmeisterin Caterine Ibarguen).

Kenia die neue Nummer eins?!

Auch Kenia ist und bleibt eine Lauf-Nation – vorzugsweise auf den mittleren und langen Kanten, auch wenn durch Julius Yego ein ├ťberraschungserfolg im Speerwerfen gelang.

Die WM 2015 „im Detail“

Die l├Ąuferischen Herren

In den Lauf-Disziplinen der Herren holten Kenia 4 x Gold, 4 x Silber, 2 x Bronze und Jamaika 3 x Gold, 1 x Silber. Die USA entt├Ąuschten mit 1 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze.

Der Brite Mo Farah war wieder das „Ma├č aller Dinge“ ├╝ber die 5000 Meter und 10000 Meter. Usain Bolt aus Jamaika triumphierte ├╝ber 100 Meter, 200 Meter und ├╝ber 4 x 100 Meter. David Rudisha aus Kenia lief am schnellsten ├╝ber die 800 Meter. Den Marathonlauf entschied der ├äthiopier Ghirmay Ghebreslassie f├╝r sich. Russlands L├Ąufer-Ehre rettete Sergej Schubenkow ├╝ber die 110 Meter H├╝rden.

Im Gehen waren Miguel Angel Lopez (Spanien / 20 Kilometer) und Matej Toth (Slowakei / 50 Kilometer) am besten. Wenigstens der „K├Ânig der Athleten“, Ashton Eaton, kam aus den USA und beschloss seinen Wettkampf mit dem neuen Zehnkampf-Weltrekord von 9045 Punkten.

Polen mit besten Technikern

Zur besten Nation in den technischen Disziplinen der Herren avancierte Polen mit 2 x Gold, 4 x Bronze. Polnische Goldmedaillen gab es durch Piotr Malachowski im Diskuswerfen und Pawel Fajdek im Hammerwerfen. Je zweimal Gold im Technik-Bereich erk├Ąmpften ebenfalls Kanada (Shawnacy Barber im Stabhochspringen und Derek Drouin im Hochsprung) und die USA (Christian Taylor im Dreisprung und Joe Kovacs im Kugelsto├čen).

Die l├Ąuferischen Frauen

In den Lauf-Wettk├Ąmpfen bei den Frauen waren Jamaika (4 x Gold, 1 x Silber, 2 x Bronze), ├äthiopien (3 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze) und Kenia (2 x Gold, 2 x Silber, 1 x Bronze) die Top-Nationen.

Shelly-Ann Fraser-Price (Jamaika) gewann erwartungsgem├Ą├č die 100 Meter. Die „inoffizielle Miss Leichtathletik 2015“, Dafne Schippers (Niederlande), setzte sich ├╝ber die 200 Meter durch. Die Amerikanerin Allyson Felix sicherte f├╝r die USA wenigstens den Erfolg ├╝ber die 400 Meter. Die ├äthiopierin Mare Dibaba distanzierte hingegen im Marathonlauf die Konkurrentinnen.

F├╝r das Gastgeberland China sorgte die Geherin Liu Hong (20 Kilometer) f├╝r goldene Momente. Die Britin Jessica Ennis-Hill wurde beste Siebenk├Ąmpferin.

Deutschland mit besten Technikerinnen

In den Technik-Disziplinen bei den Frauen wurde – fast unbemerkt – Deutschland die erfolgreichste Nation mit 2 x Gold, 1 x Silber, gefolgt von Kuba mit 2 x Gold (Yarisley Silva im Stabhochspringen und Denia Caballero im Diskuswerfen). Die grazile Russin Marija Kuchina gewan das Hochspringen und die US-Amerikanerin Tianna Bartoletta das Weitspringen.

Deutschland im Blick

├ťberhaupt das deutsche Team. Es schnitt mit 2 x Gold, 3 x Silber, 3 x Bronze besser als bef├╝rchtet ab, aber wenn man aufrichtig zu sich selbst ist, dann fragt man sich dennoch: Was ist aus der einstigen Leichtathletik-Top-Nation Deutschland nur geworden?! Es gab in Peking f├╝r die DLV-Mannschaft sicher gro├čartige Erfolgsmomente, aber auch zahlreiche bittere Entt├Ąuschungen – bereits vor Peking… Die deutschen Staffeln laufen seit Jahren der Weltspitze hinterher, die immer besser wird. Warum wissen wir. Das, was andere machen, m├╝ssen wir nicht nachmachen. In diesem Fall gilt nicht: „Mach mit! Mach`s nach! Mach`s besser!“.

Keinen Sand in die Augen

Aber man sollte sich auch nicht Sand in die Augen streuen. Die sportliche F├Ârderung, gerade in olympischen Kernsportarten, ist in Deutschland alles andere als optimal. Das „gro├če Geld“ wird lieber in „Kirmes-Spottarten“ a la Profiboxen, Formel 1 sowie der „Profi-Fu├čballerei“ und von Getr├Ąnkeherstellern erfundenen wie protegierten „Fun-Sportarten“ investiert. Zum Ruhme des Profits, aber alles andere als zur Ehre des aufrichtigen Sportes.

Wer keine echten beruflichen Perspektiven hat, um die Existenz k├Ąmpfen mu├č und den Kopf nicht frei f├╝r den Leistungssport hat, der besitzt jedoch keine Chance gegen die l├Ąuferischen Staatsprofis aus Kenia, ├äthiopien oder Jamaika. …Die zu Hause alles bekommen, w├Ąhrend der „Rest der Bev├Âlkerung“ darben mu├č.

Imponierend ist die Medaillensammlerei der Kenianer, ├äthiopier, Jamaikaner auf den Laufstrecken daher nicht. Es stimmt nur nachdenklich, wenn sportliche Leistungsspr├╝nge in Peking von den „Experten“ am Mikrofon hochgejazzt werden, ┬áobwohl bekannt und nachvollziehbar ist, wie diese zustande kommen. Seien wir jedoch ehrlich: Die Sportfreaks im Stadion oder vor dem TV-Bildschirm wollen eine Show pr├Ąsentiert bekommen – und diese wird halt geliefert. Wie was zustande kam, interessiert kaum jemanden. Auch nicht, dass der Medaillenspiegel sp├Ątestens in ein paar Jahren wieder korrigiert wird.

Freude angebracht

Deutschland kann und sollte sich dennoch ├╝ber die acht Medaillen freuen, die Katharina Molitor (Gold im Speerwerfen), Christina Schwanitz (Gold im Kugelsto├čen), Raphael Holzdeppe (Silber im Stabhochspringen), David Storl (Silber im Kugelsto├čen), Cindy Roleder (Silber ├╝ber 100 Meter H├╝rden), Rico Freimuth (Bronze im Zehnkampf), Gesa Felicitas Krause (Bronze ├╝ber 3000 Meter Hindernis) und Nadine M├╝ller (Bronze im Diskuswerfen) gewannen. Alles sympathische Athletinnen und Athleten, die auch in Rio 2016 ihre Medaillen-Chancen haben sollten.

Blick aus M-V auf das damalige WM-Ganze

Was bliebe aus M-V-Sicht anzumerken? Bekannterma├čen nahm mit Martina Strutz nur eine Athletin aus M-V (vom Schweriner SC, jetzt Hagenow) teil. Die Vize-Weltmeisterin von 2011 wurde immerhin Achte.

Und: Wie sah es dann ein Jahr sp├Ąter ┬áin der olympischen Leichtathletik 2016 in Rio de Janeiro aus?!

141 Medaillen, darunter 47 Goldene, wurden bei den Leichtathletik-Wettbewerben der 31.Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vergeben. Die Wettbewerbe brachten kaum nennenswerte ├ťberraschungen – und wenn, dann fast nur im negativen Sinne.

Russinnen und Russen ausgeschlossen, andere nicht…

Das russische Leichtathletik-Team wurde – bis auf die Weitspringerin Darija Klischina (Neunte) – komplett von den Spielen ausgeschlossen, darunter auch Stabhochsprung-Medaillen-Favoritin Jelena Issinbajewa, die bereits zweimal Olympia-Gold (2004 bzw. 2008) sowie einmal Olympia-Bronze (2012) erk├Ąmpfte.

In den vergangenen ┬á17 Jahren feierte sie 20 internationale Erfolge, wurde ausgiebig auch in nichtrussischen L├Ąndern kontrolliert, nie fand man verbotene Substanzen bei ihr, aber wegen des „russischen Staatsdopings“ durfte auch sie nicht starten. Eigentlich sind nach rechtsstaatlichen Kriterien Einzelfallpr├╝fungen notwendig – zumal bekannte Doping-S├╝nderinnen und Doping-S├╝nder aus „nichtrussischen Regionen“ wieder in Rio starteten. Na klar, das ist dann Regional- und nicht Staatsdoping.

Argw├Âhnischer Blick auf das olympische Treiben in Rio

So verfolgte der aufrichtige Sportfan nicht nur das leichtathletische Treiben in Rio mit einem gewissen Argwohn und dachte sich: Bevor die anderen laufend dopen, laufe ich lieber durch die freie Natur.

Blick auf die „nackten Zahlen“

Wenn man auf die „nackten Leichtathletik-Ergebnisse“ in Rio blickt, ergibt sich f├╝r den Laufbereich bei den Herren folgendes „Bild“. Der amerikanische Doppel-Kontinent errang 18 Medaillen, darunter 7 x Gold, Afrika folgte mit 11 Medaillen, darunter 4 x Gold, und Europa mit 8 Medaillen, darunter 2 x Gold. Asien und Ozeanien begn├╝gten sich mit jeweils einer Medaille.

Usain Bolt wieder mal mit drei Goldenen

Erwartungsgem├Ą├č schaffte der Jamaikaner Usain Bolt nach 2008 und 2012 wieder Gold ├╝ber die 100 Meter, 200 Meter und mit der 4 x 100 Meter-Staffel aus Jamaika. Der oft erwischte Justin Gaitlin bekam ├╝ber die 100 Meter Silber. Der Brite Mo Farah wiederholte seinen olympischen Doppel-Erfolg von 2012 ├╝ber die 5000 Meter und 10000 Meter.

Und f├╝r Afrika triumphierten Wayde van Niekoh (S├╝dafrika, 400 Meter), David Rudisha (Kenia, 800 Meter), Conseslus Kipruto (Kenia, 3000 Meter Hindernis) und Eliud Kipchoge (Kenia, Marathon).

Der „Gro├če Bruder aus dem Westen“, der ehemals „Gro├če Bruder aus dem Osten“ war ja aus erw├Ąhnten Gr├╝nden nicht zugegen, holte dank Matthew Centrowitz junior (1500 Metr) sowie Kerron Clement (400 Meter H├╝rden) und dank der 4 x 400 Meter-Staffel dreimal Gold. Neben den drei Siegen f├╝r Usain Bolt und seinen Gef├Ąhrten in der kurzen Staffel erlief auch Omar McLeod aus Jamaika Gold – ├╝ber die 110 Meter H├╝rden.

Zwei Olympiasieger vom DLV

In den technischen Leichtathletik-Disziplinen der M├Ąnner konnten die US-Amerikaner ebenfalls drei Goldene „einsacken“ – im Weitsprung durch Jeff Henderson, im Dreisprung durch Christian Taylor und im Kugelsto├čen durch Ryan Crouser.

Dort, also in den technischen Disziplinen der Leichtathletik-Herren, verhinderte ein Trio „das deutsche Leichtathletik-Waterloo“ in Rio. Christoph Harting schleuderte den Diskus zu Gold, Daniel Jasinski das gleiche „Ger├Ąt“ zu Bronze und Thomas R├Âhler lie├č seinen Speer auch zu Gold fliegen. Vor 80 Jahren hatte der Greifswalder Student Gerhard St├Âck Speer-Gold bei den Spielen 1936 in Berlin erk├Ąmpft, dann folgte mit dem „Gold-Speer“ 1972 in M├╝nchen der Bayer Klaus Wolfermann.

F├╝r Gastgeber Brasilien gab es Gold durch Thiago Braz da Silva mit ├╝bersprungenen 6,03 Metern im Stabhochsprung der M├Ąnner. Die nichtbrasilianische Konkurrenz wurde gnadenlos vom Publikum ausgepfiffen…

Im Gehen sicherten sich der Chinese Wang Zhen und der Slovake Matej Toth Gold ├╝ber 20 Kilometer bzw. ├╝ber 50 Kilometer.

„K├Ânig der Leichtathleten“ 2016 in Rio wurde der Amerikaner Ashton Eaton, der es als dritter Zehnk├Ąmpfer der Olympia-Geschichte – nach Bob Mathias (USA) 1948/1952 und Daley Thompson (Gro├čbritannien) 1980/1984 – schaffte, sein olympisches Zehnkampf-Gold zu verteidigen. Eaton hatte bereits in London 2012 Rang eins belegt.

USA im Frauen-Lauf-Bereich am besten

In den olympischen Lauf-Wettk├Ąmpfen der Frauen „lief“ auch alles erwartungsgem├Ą├č. Die US-Damen erk├Ąmpften 4 x Gold, 3 x Silber, 5 x Bronze, wobei die ersten Pl├Ątze auf die sportlichen Konten von Brianna Rollins (100 Meter H├╝rden), Dalilah Muhammad (400 Meter H├╝rden) sowie den Staffeln ├╝ber 4 x 100 Meter und 4 x 400 Meter gingen.

Die amerikanische 4 x 100 Meter-Frauen-Staffel durfte ihren Vorlauf sogar wiederholen, nachdem sie beim ersten den Staffelstab verloren hatten. Die USA protestierte, weil sie durch eine brasilianische L├Ąuferin angeblich behindert wurden und absolvierten im Alleingang den Vorlauf noch einmal… Mitunter geht und l├Ąuft alles, wenn man und andere nur wollen!

Der amerikanische Doppelkontinent sammelte auch im Frauen-Lauf-Bereich am flei├čigsten Medaillen (20, darunter 7 x Gold). Afrika schaffte 13 Medaillen, darunter 5 x Gold, Europa 4 Medaillen und Asien 2 Medaillen (darunter 1 x Gold).

Zwischen 100 Meter der Frauen und Siebenkampf der Frauen

Elaine Thompson aus Jamaika war die Sprint-K├Ânigin von Rio mit jeweils Gold ├╝ber die 100 Meter bzw. 200 Meter (vor Dafne Schippers aus den NIederlanden) und Silber mit der 4 x 100 Meter-Frauen-Staffel aus Jamaika.

F├╝r Afrikas Frauen gab es l├Ąuferisches Gold ├╝ber 1500 Meter (Faith Kipyegon, Kenia), ├╝ber 5000 Meter (Vivian Cheruiyot, Kenia), im Marathon (Jemima Sumgong, Kenia) und ├╝ber 10000 Meter (Almaz Ayana, ├äthiopien). Almaz Ayana pulverisierte dabei den suspekten Weltrekord einer Chinesin (Wang Junxia, 1993) gleich um mehr als 14 Sekunden…

Im Gehen ├╝ber 20 Kilometer wurde die Chinesin Liu Hong die Erste, die gerade erst im Fr├╝hsommer erwischt wurde.

In den technischen Disziplinen in der Frauen-Leichtathletik in Rio wurden die Amerikanerinnen mit 2 x Gold, 2 x Silber ebenfalls das erfolgreichste Land. Tianna Bartoletta siegte im Weitsprung und Michelle Carter im Kugelsto├čen. Kroatiens errang auch zwei Goldene – durch die ebenfalls bereits wegen Dopings gesperrte Sandra Perkovic im Diskuswerfen und durch Sara Kolak im Speerwerfen.

„K├Ânigin der Frauen-Leichtathletik 2016“ wurde Nafissatou Thiam aus Belgien.

Am Ende war der interessierte Sportfan nur froh, dass auch die Leichtathletik-Show in Rio endlich vorbei war. Athletinnen und Athleten aus 43 L├Ąndern umjubelten ihre Medaillen, 20 Staaten freuten sich ├╝ber eine oder mehrere Goldene in Rio de Janeiro. Ob das so bleibt, wissen die G├Âtter oder die hoffentlich ehrlich arbeitenden Kontrolleure in den Doping-Laboren in ein paar Jahren…

Marko Michels

Foto (Michels): Blick in das Leichtathletik-Stadion am Lambrechtsgrund in Schwerin.

 

 

 

 

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